PROGRAMM DES KONGRESSES „REIFUNG: INDIVIDUELL – ORGANISATORISCH – GESELLSCHAFTLICH“ 

Mehr als 60 Referenten werden in über 20 Vorträgen und über 40 Workshops die verschiedenen Dimensionen der Achtsamkeit beleuchten: Aufmerksamkeit, Bewusstheit, Zeugenbewusstsein, Akzeptanz, Vergegenwärtigung, Aufklärung, individuelle Bewusstheit, kollektives Erwachen, integrale Achtsamkeit, spirituelle Kompetenz. Wir möchten dabei dem Einzelnen den Weg bereiten, das tiefere und umfassendere Potenzial der Achtsamkeit zu reflektieren und zu erspüren. Und natürlich soll es auch darum gehen, wie wir Achtsamkeit anwenden in Psychotherapie, Schule, Wirtschaft, persönlicher und spiritueller Entwicklung, Kultur und Gesellschaft und welche Einsichten uns die wissenschaftliche Erforschung der Achtsamkeit vermittelt.

Kongressprogramm

Day 1
15 Mai 2020
Day 2
16 Mai 2020

Reifen

Reifen ist eine Eigenschaft des Lebens: das Leben reift und wir Menschen sind Reifende. Wir wachsen, reifen, blühen in jeder Lebensphase und entwickeln uns dabei weiter. Wir können aber auch scheitern und unreif bleiben oder gar erkranken. Was gehört zum individuellen Reifen, welche Kompetenzen werden entwickelt, welches Bewusstsein kann sich bilden? Reifen ist aber auch ein kollektiver Prozess: Beziehungen reifen, Organisationen können reifen. Wie geschieht Reifung zu einer lebendigen blühenden Organisation? Und welchen Reifegrad besitzt eine Gesellschaft oder unsere Menschheit? Wir benötigen auch hier eine Aufmerksamkeit für gesunde bzw. kranke Formen der Reifung und für eine Bewusstseinskultur, die uns als...
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Wie werden wir medienmündig? Orientierung im Informationsdschungel

Wie entstehen Meinungen in einer vernetzten, hochgradig nervösen Welt? Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen, analysiert anschaulich und konkret die Erregungsmuster des digitalen Zeitalters und zeigt, wie sich unsere Idee von Wahrheit, die Dynamik von Enthüllungen, der Charakter von Debatten und die Vorstellung von Autorität und Macht unter den aktuellen Medienbedingungen verändern. Heute ist jeder zum Sender geworden, der Einfluss des etablierten Journalismus schwindet. In dieser Situation gehört der kluge Umgang mit Informationen zur Allgemeinbildung und sollte in der Schule gelehrt werden. Medienmündigkeit ist zur Existenzfrage der Demokratie geworden