PROGRAMM DES KONGRESSES „LIEBE“

Mehr als 60 Referenten werden in über 20 Vorträgen und über 40 Workshops aufzeigen wie es möglich ist, in einer durch immer mehr Technikeinsatz geprägten Medizin, in einer immer enger getakteten Therapie, in einer profitorientierten und funktionale handelnden Wirtschaftswelt sich mit Herzensgüte, Mitgefühl, mit Liebe zu begegnen und in Beziehung zu gehen. Wir möchten dabei den Einzelnen den Weg bereiten für die eigene Selbstführung, Selbstregulation, Selbstannahme und Selbstwirksamkeit und Impulse geben für eine neue Beziehungsqualität, ob im Beruf mit Arbeitskollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten oder in Partnerschaft und Familie. Der gesellschaftliche, politische und künstlerische Aspekt der Liebe wird dabei ebenso betrachtet.

Programmübersicht

Tag 1
18 Mai 2017
Tag 2
19 Mai 2017
Tag 3
20 Mai 2017
Tag 4
21 Mai 2017

Pre-Workshop: Ankommen – in der Liebe

Unsere tiefste Sehnsucht ist das Ankommen,  Aufgehoben-sein und Aufgehen in der Liebe. Wenn wir es wagen, uns dieser Sehnsucht hinzugeben, uns ihr zu öffnen und zu folgen erschließt sich uns ein tiefer Frieden, der unabhängig ist von äußeren Bedingungen. In der Liebe begegnen wir unserem Wesen, welches alle Facetten unseres Daseins einschließt – Licht und Schatten, Schönes und Hässliches, Heiles und Verletztes. Inmitten unseres Getrieben-Seins in der Welt gilt es inne zu halten und zu fragen: Lebe ich dieses Leben aus dem Herzen? Was hindert mich mein Herz zu öffnen und offen zu halten in einer Welt, die uns oft...
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Pre-Workshop: Heartfulness: Spiritueller Lebensstil der Liebe

Heartfulness ist ein Feld der Offenheit, Harmonie und Freude, das unserer spirituellen Natur entspringt. Es ist auch die gelebte Kultur der Empathie und des Wohlwollens für alle Mitwesen und unsere Umgebung, wenn wir durch wahre Liebe berührt sind. In diesem professionellen Workshop lernen Sie, Ihr Herz zu öffnen und einzustimmen, um dieses Wissen zu nutzen für mehr herzliche Kommunikation, liebevolle Beziehungen und ein erfülltes Leben für Sie und Ihre Klienten. Theorie und Praxis, Englisch/Deutsch Die Gebühr beträgt regulär 95,-€ je Workshop. Kongressteilnehmer erhalten eine Ermäßigung und zahlen nur 80,-€ je Workshop.

Plenumsvortrag: Weise Liebe

Die vielen Bedeutungen und Dimensionen der Liebe verweisen auf ihren universalen Charakter als grundlegendes Prinzip des Lebens. Liebe kann entfaltet werden und zu Segen und Glück beitragen, aber auch missbraucht und verdreht werden und zu Manipulation und Täuschung führen. So wie unser Bewusstsein zur Weisheit hin reifen kann, kann auch Liebe reifen. Insbesondere die vergegenwärtigte, befreite, ursprüngliche Liebe kann als fundamentales Lebensprinzip erfahren werden, als „weise Liebe“. Vielleicht wird in der Verbindung von Liebe und Weisheit das sich entfaltende Leben ein „weises Lieben“?  

Plenumsvortrag: Musik und Liebe

Hinter der Welt der Erscheinungen liegt die Welt der Wirkkräfte. Je tiefer wir vordringen zur Quelle des Seins, desto mehr nähern wir uns dem Urimpuls der Schöpfung, der Liebe ist und Freude, auch Seligkeit genannt. Alle Beziehungen, auch die der Töne in der Musik, sind verschiedene Grade von Liebe. Es ist das göttliche Spiel, sich immer wieder zu verbergen und neu in Erscheinung zu treten. Liebe manifestiert sich auf allen Ebenen. Musik hat die Möglichkeit, Liebe in sehr schöner und reiner Form auszudrücken. Sie vermag die Seele zum Schwingen bringen.
08:15 - 08:45

Geführte Meditation

08:15 - 08:45

Bewegte Meditation

Plenumsvortrag: Die Liebe als Macht

Liebe ist mehr als ein Gefühl. Liebe ist eine Macht. So hat es schon die griechische Philosophie gesehen. So sieht es auch die Bibel. Die biblischen Aussagen über die Liebe wurden oft moralisierend ausgelegt. Im Vortrag geht es darum, Bibel und griechische Philosophie in den Dialog zu bringen und dann ihre Erkenntnisse in unser konkretes Leben auszulegen. Wie könnte die Macht der Liebe unser Leben verwandeln? Es geht nicht darum, die Liebe zu fordern, sondern ihr zu trauen. Sie ist schon in uns. Wenn wir ihr trauen, wandelt sich das Leben.  

Parallelvortrag: Leben für „WeQuality“ und „Future for all“

Peter Spiegel zeigt in seinem Vortrag auf, wie er unbeirrt nach den bestmöglichen Entfaltungswegen für die unschätzbaren Potentiale in jeden fahndet und dabei das Wohl der gesamten Menschheit im Blick hat. Diese schlichte Liebe zur Menschheit brachte den Referenten mit vielen Menschen in tiefe und wechselseitig inspirierende Kontakte, ließ ihn eine Überfülle an guten Ideen und Konzepten kennenlernen und immer bessere Wege finden und entwickeln, diese zu fördern. Mit dem Genisis Institut, mit der Entdeckung und Beschreibung des WeQ-Megatrends sozialinnovativer und kollaborativer Intelligenz und jüngst mit dem Start der breit angelegten Initiative „Future for all“ für die tatkräftige Umsetzung besonders...
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Parallelvortrag: Vaterliebe

Mutterliebe und Vaterliebe gehören zusammen. Vaterliebe gibt der Tochter und dem Sohn Stärke und Zuversicht für ihr eigenes Leben. Sie ist eine tragende Säule der Partnerschaft. Vaterliebe ist schöpferisch, nicht destruktiv. Und doch leidet die Beziehung vieler Männer zu ihren eigenen Väter und Kindern unter der jahrtausendlangen patriarchalischen Tradition. Das millionenfache Sterben der Väter in den Weltkriegen findet ihre Spur in dem Fehlen der Väter heute. Wie wir den Weg zu einer neuen Vaterliebe finden, wie wir die abgebrochene Brücke zu unseren Vätern und Kindern reparieren und zu unserer Würde als Mann und Vater zurückfinden – dies versucht Victor Chu...
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Parallelvortrag: Kraftstoff Liebe in den Turbulenzen des Alltags – Ohne Liebe ist Alles Nichts

Die Liebe in ihren vielen Facetten und Dimensionen ist allgegenwärtig. Ob wir diese Kraft als Last oder Antrieb erleben, hängt davon ab, in welchem Maße wir in der Lage sind, uns ihr zu öffnen und über uns selbst hinaus zu wachsen. Im Familienleben mit den zahlreichen Anforderungen und Turbulenzen des Alltags können wir aus dieser Quelle Kraft schöpfen. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung, die Liebe zu unserem Partner, Mutterliebe und Vaterliebe entstammen demselben Ursprung. Wie können wir aus ihr heraus leben und handeln? Wie können wir uns in allen Lebenslagen auf sie zurückbesinnen? Das Ehepaar Nölte-Sayed ist bisher vor allem bei...
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Parallelvortrag: Was die Liebe braucht. Faktoren gelingender Partnerschaft

In Deutschland werden derzeit etwa ein Drittel aller Ehen wieder geschieden. Trotzdem ist der Wunsch nach Dauer bei der großen Mehrzahl der Paare ungebrochen stark. Wie kann Dauer aber erreicht werden? Nur dann, wenn die Liebe der beiden Partner zueinander auch über die Jahre hin lebendig bleibt. Dies geschieht aber nicht von selber, von selber wird eine Paarbeziehung schlechter. Es braucht den Einsatz beider Partner dafür. In dem Vortrag machen die Referenten an konkreten Beispielen deutlich, was Paare im Alltag tun können, damit ihre Liebe lebendig bleibt.

Parallelvortrag: Der Bund Naturschutz: Unsere Liebe zur Natur, Quelle der Selbstvergewisserung und der Sinnesfreude

Die Liebe zur Natur ist laut dem Bund Naturschutz wie ein vibrierender Draht, der uns mit der Welt verbindet. Das Sehen, Hören, Riechen und die Zugewandtheit sorgen dafür, dass die Erde für uns nicht stumm ist. Wie gelingt das und was macht diese Wahrnehmungsfähigkeit mit uns? Mitten in der Stadt die Rufe der Mauersegler, das Balzgeräusch der Bekassine, das wie aus einer anderen Zeit klingt. Nicht selten berühren diese Erinnerungen den Kern unserer Identität. Und mehr: Der Symbol- und Metaphernvorrat, den wir aus der Natur schöpfen, ist eine Quelle für Inspiration und Glück.

Parallelvortrag: Liebe und Schattenintegration

In der Psychotherapie liegt der Fokus auf der Bewusstwerdung und Integration unbewusster Aspekte, der Auflösung von Symptomen und Blockaden, damit die Lebensenergie im Individuum wieder frei fließen kann. Welche Bedeutung hat die „Liebe“ als Urprinzip des Lebens in diesem Prozess und welche Rolle spielt sie im Heilungsprozess und damit in der Beziehung zwischen Therapeut, Patient und der Gruppe? Die Referetin vertritt die These: Ohne Liebe ist keine fundamentale Heilung möglich, sowohl individuell als auch kollektiv.
13:30 - 14:30

Klinikführungen

Plenumsvortrag: Politik mit Herz

Der Beruf der Politikerin ist kein Ausbildungsberuf. Er ist sehr stark geprägt von persönlicher Überzeugung, echter Einsatzfreude und Eigenmotivation. Als Politikerin muss man mit ganzem Herzen bei der Sache sein, wenn man wirklich etwas bewegen möchte. Dennoch stößt man auch immer wieder an seine Grenzen, muss schwierige Abwägungen treffen und für Gegebenheiten Rechnung tragen, die einen in seinem Gestaltungsspielraum einschränken. Gerade in diesem Spannungsfeld ist es wichtig, seine „Herzensangelegenheiten“ und damit sich selbst, nicht aus den Augen zu verlieren.
15:30 - 16:00

Vorstellung der Workshops

Workshop: Love Rules

„Love Rules“ sind die universalen Spielregeln empathischer Kommunikation; sie kommen in allen Weltkulturen vor. Nach Kessler bilden sie daher die ideale Grundlage für eine neue globale Beziehungskultur, eine Kultur des Herzens. Das Besondere an diesen Rules: Sie stehen in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander! Ihre innere Struktur ist eine Richtschnur für alle Beziehungsprozesse und zeigt, wie sich Freiheit und Verbindlichkeit (Commitment) auf optimale Weise ergänzen.

Workshop: „Wahre Bildung berührt!“ Gelebte Liebe in der Bildung

Wie viel Nähe muss, wie viel Nähe darf sein in einer lebendigen LernKultur, die auf Beziehung aufbaut? Wieviel innere und wieviel äußere Berührung muss, wieviel darf stattfinden? Und was darf nicht sein? Woran denkt wer, wenn SIE oder ER an „Liebe“ in Pädagogischen Beziehungen denkt? Dieser Workshop will eine kritische Dískussion initiieren über Möglichkeiten und Grenzen von „Liebe“ in pädagogischen Institutionen.

Workshop: Mein Vater und meine Kinder –Familienaufstellungsworkshop zur Vaterliebe und Vaterferne

In seinen gestalttherapeutische Familienaufstellungen versucht Dr. Victor Chu, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Alte traumatische Erfahrungen können dabei geheilt werden, so dass die heutigen familiären Beziehungen wiederhergestellt werden.

Workshop: Was die Liebe braucht. Vertiefungsworkshop zum Vortrag

In diesem Workshop werden die einzelnen im Vortrag angesprochenen Punkte herausgehoben, genauer darauf eingegangen und mit den Teilnehmern darüber in einen intensiven Austausch getreten.

Workshop: Liebe und Schattenintegration in der Psychotherapie

Im Workshop kreiert Sie als Gruppe einen Erfahrungsraum, der das Potential der Liebe abbilden kann. Sie werden im gemeinsamen Erforschen spüren, wie im Bewusstseinsraum der Liebe Schatten angenommen und integriert werden können.

Workshop: Schmetterlingseffekte – Von kleinen Gedankenkorrekturen zur fortlaufenden Neuerfindung

Im Prozess des Schmetterlingseffektes benötigt es neben Klarheit viel Herzenskraft und Präsenz. Die Synchronisierung der mentalen, emotionalen und körperlichen Prozesse ist dabei bedeutsam, so dass in der Arbeit mit Menschen zu einem präzisen Resonanzraum und Klangkörper werden: Den anderen bewusst in mir abbilden zu können erfordert  in einen eigenen Bewusstseinsraum zu verweilen, der als größeres Gefäß für Licht- und Schattenanteile des anderen oder der Gruppe dient. Dieser Raum ist weit, offen, klar und letztlich mit einer größeren Liebe gefüllt, die ein wirkliches aufeinander beziehen ermöglicht.

Workshop: Kraftstoff Liebe in den Turbulenzen des Alltags – Vertiefungsworkshop zum Vortrag

In Verbindung mit der Liebe zu sich selbst und in Beziehungen können Sie den Anforderungen Ihres Alltags inspiriert begegnen. In dem Workshop wollen die beiden Referenten die Liebe und Intuition über kreative Wege im Ich- Du- Wir erlebbar machen und Sie auf diese Kraft zurückbesinnen.

Workshop: Natur in der Stadt erfahren

Unabhängig von der Wetterlage gibt es im nahegelegenen Luitpoldpark an der Saale ganz verschiedene Natur-  und Spielräume: Das Wasser und der Uferstreifen der Saale laden zur einer ganz direkten Erfahrung ein, Sie können Vögel beobachten und hören, die mit ihrer ersten Brut beschäftigt sind oder gerade aus dem Süden kommen, Knospen von Büschen und Bäumen treiben gerade aus, Blätter, Zweige und Steine laden dazu ein, vergängliche Kunst zu gestalten und dabei einfach abzuschalten. In diesem Workshop können Sie Ihre Liebe zur Natur leben.

Workshop: Liebe und Tod

„Nur die Liebe und der Tod verändern restlos alles.“ (Khalil Gibran) Liebe und Tod sind die am stärksten wirkenden Kräfte zwischen Menschen, die uns von der Zeugung bis zum eigenen Lebensende – und womöglich darüber hinaus? – stets begleiten. In diesem Workshop können Sie gemeinsam erforschen, wie sich diese beiden Mächte in unserem Leben Raum nehmen, welche Sehnsüchte und Ängste sie in uns hervorrufen, und wie sie miteinander in Einklang zu bringen sind. Darf man sich dieser zugegebenermaßen gewaltigen Thematik auch mit Humor und Leichtigkeit nähern? Die Bereitschaft, eigene Erfahrungen einzubringen und diese auch mit künstlerischen Mitteln auszudrücken, ist ausdrücklich...
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Workshop: Singen und Stille im Raum der Liebe

Die Konzentration auf Klang, das Verschmelzen mit Klang führt uns ins Jetzt, zu uns selbst, auf sehr einfache und natürliche Weise. Klang ist jenseits des Mentalen unmittelbar erlebbar und daher erfrischend – der Kopf wird frei. Und wenn dann beim Singen sogar Harmonie entsteht… ist es einfach schön. Es werden keine Lieder oder Mantren gesungen, sondern es wird mit eigenen Lauten, Vokalen, Silben  improvisiert. Im gemeinsamen Klang und der folgenden Stille können Sie die allumfassende Liebe spüren.

Workshop: Liebe ist die Resonanz mit dem Fluss des Lebens™

Liebe ist die Resonanz mit dem Fluss des Lebens. Was macht es dann so schwierig, eine Beziehung in Liebe lebendig zu halten? In diesem Workshop können Sie lernen die Grundelemente der Liebe und Beziehung zu differenzieren, innere und äußere Motivationen zu erkunden, Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen, Auslöser für Unzufriedenheit und Konflikte zu erkennen, aber auch das Potential zu erfüllenden Lösungsmöglichkeiten aufzuspüren. Durch leichte Körper- und Bewusstseinsübungen, aktivieren Sie die Öffnung und Erweiterung des Erfahrungsraumes um mit den daraus resultierenden Erkenntnissen  bewusste Entscheidungen über die Ausrichtung der Liebe und des Lebens zu treffen.

Workshop: Im weiten Lebensraum Wir Großeltern und unsere Liebe zum Leben

Ob wir nun Kinder und Enkel haben oder nicht – wir Älteren sind im Alter der Großeltern. Als Kriegs- und Nachkriegskinder haben wir die Folgen des Kriegs erlebt. Was geschieht mit uns in der jetzigen Situation bei Aufnahme von Geflüchteten? Begegnen uns Bilder, die wir selbst erlebt haben? Was bewegt uns unbewusst und bewusst? Was hilft uns, all dem standzuhalten? Können wir lieben und unsere Liebe weitergeben?

Workshop: Spirale der Selbstliebe

In der Spirale der Wandlung (SD) gibt es in jeder Stufe der Entwicklung Hindernisse und Blockaden, die zu Pathologien führen. Besonders führen alle Erschütterungen des Ich-Selbst zu Schamgefühlen. Wie Sie auf jeder Stufe die Blockaden auflösen und damit die positive Entwicklung fördern können, darum geht es in diesem Workshop.

Workshop: SlowSex – ein Mehr an Liebe durch Bewusstheit im Sex

Wie kann die Liebe in einer Beziehung wachsen und wie können Frau und Mann trotz ihrer scheinbar unterschiedlichen Bedürfnisse in der Sexualität zueinanderfinden? Im Workshop geben Ihnen die Referenten Anregungen in Form von grundlegendern Wissen und einfach umsetzbaren Wahrnehmungsübungen,  wie die körperliche Liebe zu einer dauerhaft nährenden und verbindenden Kraftquelle einer Beziehung werden kann. Hierbei beziehen sich dei Referenten insbesondere auf den von Diana Richardson entwickelten Ansatz „Slow Sex“.

Workshop: Wer führen will, muss Menschen lieben!

Lieben ist nichts für Anfänger – schon gar nicht in der Führung! Wie beeinflusst die Liebe unseren Umgang mit Führungsverantwortung? Wie wird Liebe zur Quelle für kreative Wertschöpfung und begeisterndes Miteinander? Wir brauchen sie als innere Haltung – sie lenkt und leitet uns, auch in Konflikt- und Krisenzeiten. Mit Impulsvorträgen und Übungen, in Selbstreflexion und Austausch erforschen wir gemeinsam die Lust auf „Führung mit Liebe“, denn: „Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.“ (B. Pascal)

Workshop: Philosophie der Liebe – Warum die Liebe wirklich war und wie Sie diese finden

Liebe ist weder ein Wunschtraum noch ein Ideal: Sie ist die Substanz der wahren Wirklichkeit. Dies wird dann deutlicher, wenn wir philosophisch denkend tiefer in die Thematiken eintauchen, was Wirklichkeit eigentlich ist, wie wir Liebe begreifen können und wie wir diese schließlich für uns entdecken und leben können.

Workshop: Was unsere intelligenten Zellen über Liebe wissen

Das Potential zur Liebe liegt von Anfang an in der Intelligenz der Zellen. Die Fähigkeit zur Liebe muss gelernt, geübt und erlebt werden. Wo liegen die Schnittstellen zwischen Liebe, Kreativität und Gesundheit? Wie erkenne ich das eigene Potenzial? Wie teile ich es mit dem Anderen, so dass aus der Begegnung ein Gesamtkunstwerk entsteht? Mit kreativen Methoden (Life-Art Prinzip von Anna Halprin / Tanz, Bewegung, Atem, Gestenarbeit, bewegte Meditation) lernen und erfahren Sie, wie sich die Grenzen zwischen Alltag und Kunst auflösen, wie die eigene Performance liebvoll mit dem Anderen geteilt werden kann.

Workshop: Körperlich lieben können – Eine Einführung in die Sexualtherapie

Sexualtherapie ist das medizinische Spezialgebiet mit dem besonderen „Gschmäggle“ und bedeutungsvoller als man vermuten würde. Zwischen Libido (Verlust) und Perversion findet sich ein Bereich, der Disziplinen wie die Kulturwissenschaften, die Soziologie und die Psychologie miteinbezieht. Hier wird die tour de horizon starten. Im Workshop werden die  wichtigsten Themen und die lebenspraktischen Implikationen geklärt. Und: Am Ende der Veranstaltung werden Sie Ihren Sexfaktor kennen (und vielleicht auch den Ihres Partners).

Workshop: Nährende Elternliebe bindet ein Leben lang!

Seelisch nährende Bindung lässt uns sicher wachsen, eigene Wege gehen sowie kreative Ideen und Lösungen entwickeln. Sie lässt uns gestärkt in eine mitunter ungewisse Zukunft blicken. Doch welche Spuren hinterlassen Bindungsmuster, die über das bloße „Füttern“ nicht hinausgehen? Die Teilnehmer erfahren anhand der Entwicklungsstufen des Kindes vom Embryo bis zum Erwachsenen körperorientierte Möglichkeiten, um frühe Bindungsdefizite aufzuspüren, zu regulieren und als neue Erfahrung in das Hier und Heute zu integrieren.

Workshop: Dem Herzen ganz nah

Eine innige Verbindung zum eigenen Herzen ist die Voraussetzung dafür, Liebe leben und schenken zu können; seit Jahrtausenden ist Meditation ein bewährter Weg, uns dem eigenen Herzen zu zuwenden. Eine geführte Meditation wird Sie mit Sehnsucht, Verbundenheit, Dankbarkeit und Vergebung in Berührung bringen, über eine tänzerische Heart-Chakra-Meditation werden Sie diese wesentlichen Qualitäten eines liebenden Herzens vertiefen, um schließlich in einer Tonglen-Meditation bei der verwandelnden Kraft der Liebe zu landen.

Workshop: Liebevoll leistungsorientiert als Basis für eine Unternehmenskultur mit Herz

Darf es „Liebe“ am Arbeitsplatz geben? Steigern wir hierdurch sogar unseren Erfolg? Erhöhen wir unsere Kreativität? Bringt uns Liebe am Arbeitsplatz Sinn und Erfüllung? Was bedeutet es für uns Liebevoll Leistungsorientiert zu wirken? Ist die Liebe in der Unternehmenskultur fest verankert, so arbeiten Sie souverän und mühelos – von Herzen eben. Doch wie sprechen wir in unseren Teams, mit unserer Führungskraft über dieses für viele oft noch heikle Thema? Gehört die Liebe schon zu Ihrer Unternehmenskultur? Gibt es Möglichkeiten diese zu integrieren oder auszubauen? Werde ich als „schwach“ wahrgenommen, wenn ich liebevoll führe? Nehmen mich meine Kollegen ernst, wenn ich...
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18:30 -19:30

Offene Mitgliederversammlung und Vorstellung des Spirituell-Venture-Network e.V.

20:30 - 22:00

Poetry Slam Show

08:15 - 08:45

Geführte Meditation

08:15 - 08:45

Bewegte Meditation

Plenumsvortrag: Liebe und Lebenskunst

Ein Teil der Lebenskunst ist die Kunst des Liebens, aber die Frage ist: Wie kann eine Kunst des Liebens unter modernen Bedingungen aussehen? Was bleibt angesichts der Brüchigkeit von Beziehungen noch übrig von der Romantik und der Liebe? Wilhelm Schmid wagt den Versuch zu einem pragmatischen Verständnis von Liebe, ohne die Romantik aufzugeben. Er schlägt vor, die Liebe „atmen zu lassen“ und spricht über die verschiedenen Ebenen der Liebe: Körperlich, seelisch, geistig, transzendent. Für die wichtigsten Schwierigkeiten hat er recht praktische Lösungen parat.

Parallelvortrag: Das schwarze Potential der Liebe – Opfer, Täter, Vergebung

Ist das ein Mensch? So stellt sich angesichts der Grausamkeiten der Nazitäter die Frage: Kann dies ein Mensch ertragen?  Die scheinbar unlösbare Verbindung zwischen Tätern und Opfern des Naziregimes zieht  ihre Spuren hinein in den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Sie spielt eine Rolle im aufflammenden Nationalismus, im Antiarabismus und im Antisemitismus in Europa. Im Vortrag lädt die Referentin ein, Sie bei Ihrer persönlichen Suchbewegung zu begleiten, um eine Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern  sowie Versöhnung und Vergebung zwischen Deutschen und Juden zu ermöglichen.

Parallelvortrag: Dimensionen der Liebe

Wie entwickelt sich Liebe aus einer kindlichen Abhängigkeit in eine Selbstlosigkeit? Therapeuten berichten häufig, wie sie von einer Liebe ergriffen werden, die alles durchdringt. Solche Erfahrungen entstehen nicht zufällig,  sie sind verbunden mit Hingabe und Mitgefühl. Sie ermöglichen eine therapeutische Haltung, die Schatten und Leid bis hin zu Sterben und Tod bejaht. Die therapeutische Haltung würdigt eine Menschlichkeit zwischen Klienten und Therapeuten. Durch eine Bejahung von Seelenschmerz in der Begleitung von Menschen mit einem schweren Schicksal können Sie selbst an einer Entwicklung Ihrer Liebe teilhaben.

Parallelvortrag: Liebe im Islam

Für den Islam sind die Stufen der Liebe unendlich. „Diejenige, die glauben und gute Werke tun – ihnen wird der Gnadenreiche Liebe bereiten“, heißt es im Koran. Der Prophet Muhammad erklärte, dass wahrer Glaube nur möglich sei, wenn die Menschen einander wahrhaft liebten. Doch was ist wahre Liebe? Der Vortrag beschäftigt sich mit der mystischen Dimension der Liebe im Islam, die schon Goethe zu seinem „Stirb und Werde“ inspirierte. Untersucht wird ferner anhand der Liebebeziehung von Mann und Frau wie die Pfade der Liebe im Islam beschrieben werden – und welche Weisheiten der Islam für den nach Liebe Suchenden formuliert.

Parallelvortrag: Leben und Führen aus der Kraft der Liebe

Liebe in unserem Leben erscheint nicht nur wünschenswert, sondern nötig und „normal“. Doch Liebe in der Führung? Liebe in einem zahlen- und ergebnisorientiertem Umfeld? Was hat Liebe mit Business zu tun? Alles! Dieser un-„gewöhnliche“ Vortrag führt Sie in ein neues Paradigma. Er bricht ein Tabu und stellt Liebe in den Kontext von Führung. Nicht als Methode, sondern als Grundhaltung. Er fordert: liebt mehr, lebt mehr und bewirkt eine Veränderung, die allen dient. Wie das in der Praxis gelingen kann und was Liebe wirklich bedeutet, wird gezeigt und erfahrbar gemacht.

Parallelvortrag: Sinnlichkeit und Erotik – Elixiere für die Liebe

Die sinnlich spürende Wahrnehmung des „Jetzt“ kann die gedachte Trennung zwischen Ich und Du, zwischen mir und der Welt immer wieder relativieren. Gleichzeitig braucht es auch eine Differenzierung: Wie möchte ich meine Sinnlichkeit und Erotik leben? Eine offene Beziehung zu Ihrem „erotischen Selbst“ mit seinen verschiedenen Facetten beflügelt die Liebe – kann sie wach und lebendig halten. Sinnliche Empfänglichkeit kann Sie in eine Weite hineinführen, in der Sie erfahren: Dieses Leben liebt Sie.

Parallelvortrag: Liebe – weit mehr als ein Gefühl! Buddhistische Inspirationen für unsere Welt heute

Oft fühlen wir uns getrennt von anderen, einsam, fürchten uns vor Nähe, um uns gleichzeitig nach eben dieser Nähe zu sehnen. Die buddhistische Metta-Praxis von Liebe, Mitgefühl und Weisheit  entzieht dieser Vorstellung von Getrenntsein den Boden. Mehr noch, Liebe ist die Fähigkeit, sich dem Fremden und dem Anderen zu öffnen und das Ganze zu sehen. Ein Prozess, den unsere zerrissene Welt braucht.
13:30 - 14:30

Netzwerktreffen „Xing“

Plenumsvortrag: Caring und Sharing – Wie Liebe in die Wirtschaft kommt

Ein neuer Wirtschaftsstil breitet sich aus. Er speist sich aus einer Haltung der Anteilnahme, der ganzheitlichen Zuwendung und des Teilens von Wissen und Vermögen. Mehr und mehr Führungskräfte verhalten sich aus einem Geist des Verbunden-Seins fürsorglich und beschützend, behütend und hegend. Kooperation über Konkurrenz – das ist ihr Motto. An Beispielen aus Branchen, die mit dem lebendigen Arbeiten sowie mit Bezug zu Verwaltungseinrichtungen (Forst, Umwelt) Erfahrungen gemacht haben, erkundet der Vortrag das vorsorgende Wirtschaften, das auch in einer Postkollaps-Gesellschaft tragfähig sein könnte. Er zeigt auf, wie heute schon postkapitalistische Ökonomien ihre Anziehungskraft entfalten.
15:30 - 16:00

Vorstellung der Workshops

Workshop: Selbstmitgefühl – Selbstliebe als Heilfaktor in der Psychotherapie

Selbstmitgefühl ist eine Fähigkeit, die jeder Mensch durch gezielte Übungen erlernen kann – sogar jene Personen, die nur wenig Zuneigung in ihrer Kindheit erfahren haben. Im Workshop werden praktische Übungen vorgestellt, sich selbst gegenüber mitfühlend zu sein und liebende Güte zu entwickeln.

Workshop: Liebe – Der Schlüssel zum gelungenen Leben

Die Liebe heilt. Alles – und immer! Wie können Sie sich dieser Heilung öffnen? Jeder wünscht sich Liebe und doch ist sie oft ein seltenes Gut. Was verhindert sie und wie können Sie Ihr Herz öffnen und mehr Liebe in Ihr Leben und Ihre Arbeit bringen? Im Workshop finden Sie den Schlüssel, der Ihre Herzen aufschließt, auch wenn die Umstände dagegen zu sprechen scheinen. Mit diesem Schlüssel finden Sie die Lösung für Ihre persönlichen „Probleme“. Im Workshop können Sie gemeinsam mit der Referentin das wecken, was wir zwar oft vergessen, jedoch immer in uns haben: die Kraft der Liebe.

Workshop: Liebe auf dem Krankenbett der Postmoderne – Brauchen wir neue Spielregeln?

Die Kriterien der Partnerwahl haben sich, beeinflusst von einer aggressiv sexualisierten Massenkultur, verschoben. Der Wille zur Liebe und die Entscheidung für die Lieben fallen angesichts der endlosen Wahlmöglichkeiten immer schwieriger. In diesem Workshop können Sie der Frage Frage nachgehen, ob sich die Einstellung bezüglich der Liebe grundlegend gewandelt hat. Gehorcht Liebe in Zeiten von Tinder den Gesetzen des kapitalistischen Marktes? Hat der postmoderne Mensch den Glauben an die ewige Liebe verloren? Oder hat er nur verlernt, wie Liebe gelingt, wenn ihr kollektives Scheitern allgegenwärtig ist? Und wie sieht die muslimische Perspektive auf das Thema aus?

Workshop: Heartfulness – Liebende Präsenz von wahrer Liebe mit Schutz

Viele Menschen fühlen, dass Liebe eine Öffnung ist, aber erkennen nicht, dass Schutz notwendig ist, damit unsere Herzen nicht verletzt werden. Heartfulness ist eine Kombination von 5 Prozessen, die alte emotionale Probleme auflösen, unsere Essenz bewahren, Ressourcen nutzen, um mutig zu leben, Herz-Kompetenzen erhöhen, und uns zeigen, wie wir unsere spirituelle Aufgabe in der Welt mit Freude und Passion umsetzen. Der Schlüssel ist, die Konfluenz zwischen Herz und Hara (Bauch) zu verstehen, so dass wahre Liebe und Schutz ein integrierter Lebensstil von liebender Präsenz werden.

Workshop: Vater sein – die maskuline Form der Liebe

Keiner von uns kommt daran vorbei, am “Vater haben” oder “Vater sein”. In dieser für uns alle so grundlegenden Beziehung zu unseren Vätern und unseren Kindern werden viele Themen sichtbar, die uns unser Leben lang begleiten; sind unsere tiefste Menschlichkeit und unsere höchste Möglichkeit enthalten. Diese Beziehung wird im Workshop mit geführten Meditationen, Stille und Austausch, sehr praktisch tiefer erforscht – konfrontativ und einfühlend, liebevoll und ehrlich. Ein Workshop nicht nur für Männer.

Workshop: Liebe braucht Formen

Liebe ist ein universelles Phänomen, der Urgrund der Schöpfung, mit dem wir immer verbunden sind. Aber erst wenn wir der Liebe Form und Gestalt geben, wird sie für uns erfahrbar und kann ins Bewusstsein kommen. Im Workshop können Sie sich mit verschiedenen Formen der Liebe auseinandersetzen, wie z.B. mit Eros, Agape und Philia der alten Griechen, aber auch mit dem Spannungsfeld von körperlicher Liebe, Keuschheit und Spiritualität. Im Workshop arbeitet der Referent mit  Übungen und Systemaufstellungen.

Workshop: Herz öffnen im Sturm des Alltags

Momente der Erfüllung gehen einher mit dem Zustand eines offenen Herzens, in dem wir berührbar sind und jede Erfahrung bejahen können. Jeder kennt solche besonderen Glücksmomente. Beziehungskonflikte und -verletzungen bringen uns jedoch leicht aus unserer Mitte, in einen Zustand, in dem automatische Schutzstrategien die Führung übernehmen. Dies geschieht um so mehr im Stress des Alltags. Im Workshop stellen Ihnen die Referenten typische Varianten dieser Strategien vor und Sie erforschen Ihre eigenen Muster.

Workshop: Liebe, Sex und psychoaktive Substanzen

Psychoaktive Substanzen können je nach Dosis, Set (innere Einstellung) und Setting (Merkmale der Situation) das Bedürfnis nach Liebe und Zärtlichkeit sowie nach Sex beeinflussen sowie die Fähigkeit zur Ausführung von Sex verändern. Der Workshop ist nicht primär einer Belehrung über Aphrodisiaka und andere Substanzen gewidmet, die das Liebesleben beeinflussen können, sondern bietet ein Forum für einen Erfahrungsaustausch zu folgenden Fragen: Was sollten liebende Menschen über sich selber wissen, bevor sie gemeinsam oder jeder für sich eine psychoaktive Substanz einnehmen?, Kann eine drogeninduzierte Veränderung des sexuellen Erlebens zu einer gemeinsamen Bewusstseinserweiterung beitragen? Kann man aus den unmittelbaren Wirkungen von Substanzen auf...
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Workshop: Mit Mut ins Vertrauen – Der Weg zu beseelten Beziehungen

In einem Wechsel von Erlebniselementen und Kurzvorträgen werden die Teilnehmer zu einer Erforschung der Ressourcen „Mut“ und „Vertrauen“ geleitet. Diese Beziehungsqualitäten zeigen den Weg, anderen Menschen frei von Abwehr und Angst zu begegnen. Liebevolle Präsenz, Klarheit und Entspannung können entstehen und als kostbarer Beziehungsmoment wirken. Im Verlauf des Workshops werden Sie ebenfalls in Ihr persönliches Leben schauen und Schritte herausfinden, die Sie dort verwirklichen möchten.

Workshop: Heart-VOLT – Leiten und Führen mit Mitgefühl

Wagen Sie es, sich vorzustellen, Führungskräfte aller gesellschaftlichen und politischen Ebenen würden ungeniert Werte vertreten und sich jenseits von moralisierender Herzensgüte an ihrem Herzen zu orientieren? Tumultartige Zeiten erfordern Führungskräfte, die keine Angst haben, einen Zustand der Liebe und des Mitgefühls in ihren Mitmenschen zu erwecken. In diesem Workshop erleben Sie, wie Sie durch VOLT (Values Oriented Leaders Training) mit Herz und Verstand mutige, liebevolle Führungsqualitäten erlangen.

Workshop: In der Liebe wachsen – eine literarische Exkursion

Inspirationen aus literarischen Liebesdialogen regen Selbstexploration und Gespräche darüber an, wie Beziehungen über die Zeit immer neue Gestalt annehmen. So wie jede Lebensphase entsprechende Entwicklungsschritte fordert, so bringt auch die partnerschaftliche Liebe Krisen und Zyklen mit sich. Gedichte von Literatenpaaren wie Ingeborg Bachmann und Paul Celan oder Sylvia Plath und Ted Hughes werden als Ressource für einen kreativen Umgang mit realen Beziehungen vorgestellt und im gemeinsamen Nachspüren fruchtbar gemacht.

Workshop: evolve Dialog-Salon

evolve Salon möchte Räume schaffen, in denen sich integral-evolutionäres und gemeinsames schöpferisches Denken entfalten können. In dem Dialogprozess lassen sich Vielfalt, Perspektiven, Spannung und Widersprüchlichkeit halten und auf kreative Weise entstehen neue Blickwinkel und eine gemeinsame Ko-Kreation öffnet zwischen uns einen Erfahrungsraum, der eine neue Form von Dialog und Begegnung ermöglicht. Im Kontext der Heiligenfeld-Konferenz wird der evolve Salon einen Rahmen schaffen für einen intensiven Austausch zu den Kongressinhalten und darüber hinaus.

Workshop: Liebe – weit mehr als ein Gefühl!

In diesem Workshop werden Sie sich den unterschiedlichen Dimensionen der buddhistischen Metta-Praxis zuwenden. Von der Selbstliebe angefangen über die Freundschaft zu anderen Menschen und Lebewesen bis hin zu der Frage, wie ein politisches und gesellschaftliches Engagement aussehen kann, dessen Basis die Offenheit zur Welt ist. Inwieweit bereitet Liebe den Boden zu einer Umgestaltung der Gesellschaft? Reicht Liebe aus?

Workshop: „Die Sonnenblume“ – Potential und Grenzen von Vergebung

Anhand von Simon Wiesenthal‘s Erzählung „Die Sonnenblume“ können Sie sich auf die Suche nach Ihrem ganz eigenem Potential und Ihren Grenzen von Vergebung, in Ihrem Leben und in Ihren Familien begeben. Wiesenthal schildert, wie er als Häftling im Ghetto von Lemberg ans Krankenbett eines sterbenden SS-Mannes gerufen wurde, der vor seinem Tode von einem Juden eine Art Absolution für seine begangenen Taten suchte. Wiesenthal legt dar, warum er jenen Mann, der ihm im Todeskampf seine Verbrechen gestand, nicht vergeben konnte – er hatte nach seinem Dafürhalten nicht die Macht, ihm im Namen anderer zu verzeihen. Die Frage nach Schuld und...
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Workshop: Liebe, Erotik und Sexualität im Alter

Liebe, Erotik und Sexualität im Alter sind in den letzten Jahren zunehmend enttabuisiert geworden. Für ältere Menschen ist es eine Herausforderung, dass es in der letzten Lebensphase kein „verstummtes Nebeneinander“ wird. Selbstbestimmtheit aus einer Haltung der Liebe im Alter wird nur dann gelingen, wenn es uns gelingt, das eigene Selbstbild mit dem gemeinsamen Wir in Einklang zu bringen. Fragen wie „Wie kann es uns im Alter gelingen, eine intensive und liebevolle Gegenwart für gemeinsame Reifungs-und Abschiedsprozesse herzustellen?“ sollen ebenso diskutiert werden, wie im Sinne einer „Lebensrevision“ der Umgang mit Enttäuschungen am Ende unseres Lebens. Eigene Erfahrungen sollen eingebacht werden. Einladung...
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Workshop: Eintauchen in die blinde Vertrauensperspektive

Führen und geführt werden als sei es eins. Kaum andere Pole haben so viel Einfluss auf private und berufliche Beziehungen wie diese. Nach der Vertrauensaktivierung auf den drei Dimensionen Selbst-, Situations- und Lebensvertrauen. Francisco Vilaneuva wird im Workshop den Einfluss von Vertrauen auf diese vermeintlichen Gegensätze in drei Varianten spielerisch ausprobieren lassen. Dies wird dann mit und ohne Augenbinde, alleine und in Partnerübungen geschehen – und immer mit dem Wirkfaktor des aktiven Vertrauens.

Workshop: Erlebnisraum „Fünf Aspekte der Liebe“

Im Workshop werden Plätze mit verschiedenen Qualitäten der Liebe installiert: der Selbstliebe, der spirituellen Liebe, der zwischenmenschlichen Liebe, der sexuellen Liebe und der Beziehungsliebe. Dies ermöglicht  zu erspüren, welche Aspekte aktuell schläfrig oder lebendig sind, und wie sie sich gegenseitig erwecken. Die Eigenständigkeit der Liebesformen und ihre Synergie können dabei entdeckt werden. In einem anschließenden Austausch verweben die Erkenntnisse zu einem sozialen Kunstwerk.

Workshop: Lebendigkeit und Liebe in Unternehmen am konkreten Beispiel

Sind Lebendigkeit und Liebe in einem Unternehmen in Zeiten der Internationalität, des Konkurrenzkampfes, einer starren Struktur, eines kapitalorientierten Eigentümers, eines inneren Rückzuges vieler Mitarbeiter und auch noch in der Automobilindustrie vorstellbar? Wie kann es sich so verändern, dass Verantwortung und Miteinander erfüllt gelebt werden und dass wirtschaftlicher Erfolg damit einher gehen? Prof. Kempkes als Projektleiter und Thomas Brokelmann als Führungskraft berichten über den zweijährigen Prozess.

Workshop: Jung – Liebe leben

Jede Generation hat andere Voraussetzungen das zeitlose Thema Liebe zu leben. Die heutige Zeit ermöglicht viel Individualität in einem Feld der digitalen Welten und Schnelllebigkeit. Es ist ein radikaler Weg sich ohne vorgefertigte Konzepte auf einen anderen Menschen einzulassen, zu lernen nach Innen zu schauen und sich zu trauen neue Wege zu gehen und die eigene persönliche Form der Liebe zu entdecken und zu entwickeln. Ein spiritueller Weg, der Bereitschaft und Bewusstheit fordert, beglückt und gleichzeitig auch unsere wunden Punkte berührt. Wie können diese heilen ohne, dass man sich verschließt? Wie kann Nähe entstehen in dieser mobilen Welt. Wie kann...
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Workshop: Tanz der Liebe – die Tango-Erfahrung

Der Tango ist ein Beziehungstanz voller Unmittelbarkeit, Einfühlung, Bezogenheit und Wachheit. Er ruft die Tanzenden an die Grenze all dessen, was mit der Liebe verbindet und von ihr trennt. Und gelegentlich entlässt er jene gerührt und dankbar in die Fülle des Jetzt. Die Tango-Erfahrung wird mit dem Konzept der „acht Phasen einer idealtypischen Begegnung“ beschrieben und in den Basisbewegungen des Tango erlebt. Sie brauchen keine Tanzerfahrung. Paare und Singles sind gleichermaßen willkommen.

Workshop: Dimensionen der Liebe – Vertiefungsworkshop zum Vortrag

Weiterführende und vertiefende Übungen zu einer Ent-Wicklung aus einer verstrickenden Liebe, Bejahung eigener Schattenanteile, Vermittlung eines WIR-Gefühls, das ein Gefäß für Licht und Schatten darstellt. Im Workshop arbeiten Sie mit Begegnungsübungen, kurzen Besinnungen und Diaden.
19:30 - 20:15

SINGPHONIE – Gemeinsames Tönen im großen Klang

20:30 - 00:30

Dancefloor

20:30 - 01:30

Tanzabend

08:15 - 08:45

Geführte Meditation

08:15 - 08:45

Bewegte Meditation

Parallelvortrag: Hingabe – die Gabe des bedingungslosen Seins

Wenn Menschen mit voller Hingabe etwas tun, zeigt sich Liebe auf eine besondere Weise. Hingabe – was ist das eigentlich? Was erschwert sie, macht sie vielleicht auch unmöglich? Hingabe übersteigt den Verstand und die Vernunft und ist ein uneingeschränktes „Ja“ zum Leben. Was ist dazu notwendig? Wie zeigt sie sich in den verschiedenen Lebensphasen? In dem Vortrag geht es um das erwartungsfreie Hingeben, das bedingungslose Sein in Freiheit und Verbundenheit und dem daraus resultierenden beglückenden Leben.

Parallelvortrag: Liebe und Bindung in der Familientherapie

Liebe hält Bindung aufrecht. Bindung wird als imaginäres Band zwischen zwei Personen gedacht, das in den Gefühlen verankert ist und das sie über Raum und Zeit hinweg miteinander verbindet. Sie ist zunächst ein Überlebensmechanismus für Kinder. Nach dem Ausmaß, wie Bindung psychische Gesundheit vermittelt, können verschiedene Bindungsmuster unterschieden werden, die sich auch in anderen Beziehungen wiederholen. Der Vortrag setzt sich u. a. mit der Frage auseinander, welche Möglichkeiten es gibt, Familien zu unterstützen, in denen die Liebe und das Miteinander gefährdet sind.

Parallelvortrag: Bilde Liebe – Kernauftrag der Schulbildung

Leo Tolstoi sagte: „Man kann ohne Liebe Holzhacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen“. Wer Holzfäller, Baumeister oder Schmiede kennt, weiß, dass sinnhaftes Handeln nicht ohne Liebe geht. „Ohne Liebe mit Menschen umgehen?“ – ist unvorstellbar.  Jedoch erleben wir in der Bildung auch Menschen, die ohne Mitgefühl, Fürsorge und Herzenswärme Menschen begleiten, lehren und anleiten. Das Schreckliche ist, es findet erschreckend oft statt, zum Leidwesen der Menschen und der Menschheit. Im Vortrag zeigt Otto Herz auf, wie Lernen und Lehren mit Herz möglich ist, damit die Liebe unsere Welt bestimmt und nicht das...
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Parallelvortrag: Die Liebe ist ein soziales Kunstwerk

Die Liebe ist ein Kunstwerk, das entblättert und gestaltet werden will. Liebesbeziehungen stehen heute unter einem äußerst hohen Erwartungsdruck. Dadurch fehlt es ihnen an Leichtigkeit, die ein wesentliches Glücksferment ist. In einer Zeit, in der viele Gefüge ins Wanken geraten, braucht es Erfindungen, die der Partnerliebe Bedingungen für Entfaltung, Entspannung und umfassendere Perspektiven bieten. Ein Kunstwerk der Liebe entwickelt dafür soziale Räume, geistige Inspiration und kreative Kommunikationsformen, die eine gesunde Bewegung zwischen Einlassen und Freilassen, Beweglichkeit und Verantwortung, Tiefe und Leichtigkeit fördern.

Parallelvortrag: Forschungsfeld Lieben

Innerhalb der Großgruppe werden kleine Gruppen mit sechs bis acht Personen gebildet, die jeweils eine Frage zum Widerstand und Hindernissen gegenüber liebenden Erfahrungen und eine Frage zur Hingabe an diese Erfahrungen beantworten dürfen. Sie werden das Potential unterschiedlicher Perspektiven zu Forschungsfragen nutzen, die im Rahmen der Großgruppe in Untergruppen von sechs bis acht Teilnehmern jeweils im und gegen den Uhrzeigersinn beantwortet werden. Diese Struktur ermöglicht gleichzeitig individuellen Ausdruck von Erfahrungen, Teilhabe an einem Weisheitsfeld und dem Prozess mehrperspektivischer spiritueller Forschung. Die Fragen beziehen sich auf unsere Schwierigkeiten im Umgang mit Lieben, sowie auf die Bereicherung dieser Erfahrungen für unseren Alltag.

Parallelvortrag: Herzquotient – Liebesintelligenz. Lebenskompetenz.

Herzensqualitäten, früher „Tugenden“, sind die Facetten der Liebe – Eigenschaften, die uns befähigen, uns selbst und die Anderen anzunehmen, aus Konflikten zu lernen und Schwächen zu transformieren. Nach Christina Kessler sind Tugenden aber noch viel mehr: nämlich Tore zu einer universalen Intelligenz, aus der wir Ordnungs- und Wachstumsimpulse – innere Führung– beziehen. Ein Tor führt konsequent zum nächsten. Dabei erschließt sich das gesamte Spektrum des Bewusstseins gemeinsam mit der Fülle individuellen Potenzials.

Plenumsvortrag: Liebeserklärungen: Wenn die Musik zur Sprache kommt

Warum wird in einem Film immer dann das Reden langsamer und leiser, wenn sich eine Liebes-Szene ankündigt? Und wieso geht dann fast immer das Reden allmählich in Musik über? Weil Musik besondere Zugänge zur Tiefendimension der menschlichen Existenz ermöglicht. Gute Musik kann zur Verzauberung der Welt beitragen und auch die Kunst des Liebens verfeinern. Im gemeinsamen Erleben von Musik können Sie Ihre Resonanzfähigkeit und die Möglichkeiten von Harmonie und Dissonanz kultivieren. Einander seelisch zu berühren kann bedeuten, miteinander in Einklang zu kommen. Resonanz ist das, was die Welt im Innersten zusammen hält.

Post-Workshop: Lieben heißt „Das Leben feiern“

Das neue Paradigma ist ein Paradigma des Lebendigen, dessen Basis die innere Verbundenheit des Ganzen bildet. Machtstrukturen weichen interconnectiven Organisationsmustern. Herzintelligenz führt zu kreativer Kooperation und Lebensfreude. Atmen wird zum Symbol für den Rhythmus des kosmischen Regulationsprinzips, an dem der Mensch durch gelebte Liebe jederzeit teilhaben kann.     Die Gebühr beträgt regulär 95,-€ je Workshop. Kongressteilnehmer erhalten eine Ermäßigung und zahlen nur 80,-€ je Workshop.

Post-Workshop: Eine musikalische Einladung zum „Ego-Trip“

Erfahrungsaustausch: Was ist ein “Ego-Trip” und was kann er für die Kunst des Liebens bedeuten? Dazu werden wir einige Musikstücke hören und reflektieren, die besonders gut für einen “Trip nach Innen” geeignet sind. Wenn Sie z.B. den Gesang von Marie Boine über das Heulen der Wölfe hören, können Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die immer archaischer klingende Stimme der Sängerin und die wilder werdenden Klänge der Begleitmusiker richten; Sie können aber vielleicht auch etwas von der “wölfischen Energie” in Ihnen selbst spüren – oder jegliche Resonanz damit verweigern. Zu einem erfolgreichen Ego-Trip gehört die Freiheit, die eigenen Resonanzfähigkeiten situativ zu regulieren....
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