PROGRAMM DES KONGRESSES "LIEBE"

Mehr als 60 Referenten werden in über 20 Vorträgen und über 40 Workshops aufzeigen wie es möglich ist, in einer durch immer mehr Technikeinsatz geprägten Medizin, in einer immer enger getakteten Therapie, in einer profitorientierten und funktionale handelnden Wirtschaftswelt sich mit Herzensgüte, Mitgefühl, mit Liebe zu begegnen und in Beziehung zu gehen. Wir möchten dabei den Einzelnen den Weg bereiten für die eigene Selbstführung, Selbstregulation, Selbstannahme und Selbstwirksamkeit und Impulse geben für eine neue Beziehungsqualität, ob im Beruf mit Arbeitskollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten oder in Partnerschaft und Familie. Der gesellschaftliche, politische und künstlerische Aspekt der Liebe wird dabei ebenso betrachtet.

Programmübersicht

Tag 1
18 Mai 2017
Tag 2
19 Mai 2017
Tag 3
20 Mai 2017
Tag 4
21 Mai 2017

Pre-Work­shop: Ankom­men – in der Lie­be

Unse­re tief­ste Sehn­sucht ist das Ankom­men,  Auf­ge­ho­ben-sein und Auf­ge­hen in der Lie­be. Wenn wir es wagen, uns die­ser Sehn­sucht hin­zu­ge­ben, uns ihr zu öff­nen und zu fol­gen erschließt sich uns ein tie­fer Frie­den, der unab­hän­gig ist von äuße­ren Bedin­gun­gen. In der Lie­be begeg­nen wir unse­rem Wesen, wel­ches alle Facet­ten unse­res Daseins ein­schließt – Licht und Schat­ten, Schö­nes und Häss­li­ches, Hei­les und Ver­letz­tes. Inmit­ten unse­res Getrie­ben-Seins in der Welt gilt es inne zu hal­ten und zu fra­gen: Lebe ich die­ses Leben aus dem Her­zen? Was hin­dert mich mein Herz zu öff­nen und offen zu hal­ten in einer Welt, die uns oft...
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Pre-Work­shop: Heart­ful­ness: Spi­ri­tu­el­ler Lebens­stil der Lie­be

Heart­ful­ness ist ein Feld der Offen­heit, Har­mo­nie und Freu­de, das unse­rer spi­ri­tu­el­len Natur ent­springt. Es ist auch die geleb­te Kul­tur der Empa­thie und des Wohl­wol­lens für alle Mit­we­sen und unse­re Umge­bung, wenn wir durch wah­re Lie­be berührt sind. In die­sem pro­fes­sio­nel­len Work­shop ler­nen Sie, Ihr Herz zu öff­nen und ein­zu­stim­men, um die­ses Wis­sen zu nut­zen für mehr herz­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on, lie­be­vol­le Bezie­hun­gen und ein erfüll­tes Leben für Sie und Ihre Kli­en­ten. Theo­rie und Pra­xis, Englisch/Deutsch Die Gebühr beträgt regu­lär 95,-€ je Work­shop. Kon­gress­teil­neh­mer erhal­ten eine Ermä­ßi­gung und zah­len nur 80,-€ je Work­shop.

Ple­nums­vor­trag: Wei­se Lie­be

Die vie­len Bedeu­tun­gen und Dimen­sio­nen der Lie­be ver­wei­sen auf ihren uni­ver­sa­len Cha­rak­ter als grund­le­gen­des Prin­zip des Lebens. Lie­be kann ent­fal­tet wer­den und zu Segen und Glück bei­tra­gen, aber auch miss­braucht und ver­dreht wer­den und zu Mani­pu­la­ti­on und Täu­schung füh­ren. So wie unser Bewusst­sein zur Weis­heit hin rei­fen kann, kann auch Lie­be rei­fen. Ins­be­son­de­re die ver­ge­gen­wär­tig­te, befrei­te, ursprüng­li­che Lie­be kann als fun­da­men­ta­les Lebens­prin­zip erfah­ren wer­den, als “wei­se Lie­be”. Viel­leicht wird in der Ver­bin­dung von Lie­be und Weis­heit das sich ent­fal­ten­de Leben ein “wei­ses Lie­ben”?  

Ple­nums­vor­trag: Musik und Lie­be

Hin­ter der Welt der Erschei­nun­gen liegt die Welt der Wirk­kräf­te. Je tie­fer wir vor­drin­gen zur Quel­le des Seins, desto mehr nähern wir uns dem Urim­puls der Schöp­fung, der Lie­be ist und Freu­de, auch Selig­keit genannt. Alle Bezie­hun­gen, auch die der Töne in der Musik, sind ver­schie­de­ne Gra­de von Lie­be. Es ist das gött­li­che Spiel, sich immer wie­der zu ver­ber­gen und neu in Erschei­nung zu tre­ten. Lie­be mani­fes­tiert sich auf allen Ebe­nen. Musik hat die Mög­lich­keit, Lie­be in sehr schö­ner und rei­ner Form aus­zu­drü­cken. Sie ver­mag die See­le zum Schwin­gen brin­gen.
08:15 - 08:45

Geführ­te Medi­ta­ti­on

08:15 - 08:45

Beweg­te Medi­ta­ti­on

Ple­nums­vor­trag: Die Lie­be als Macht

Lie­be ist mehr als ein Gefühl. Lie­be ist eine Macht. So hat es schon die grie­chi­sche Phi­lo­so­phie gese­hen. So sieht es auch die Bibel. Die bibli­schen Aus­sa­gen über die Lie­be wur­den oft mora­li­sie­rend aus­ge­legt. Im Vor­trag geht es dar­um, Bibel und grie­chi­sche Phi­lo­so­phie in den Dia­log zu brin­gen und dann ihre Erkennt­nis­se in unser kon­kre­tes Leben aus­zu­le­gen. Wie könn­te die Macht der Lie­be unser Leben ver­wan­deln? Es geht nicht dar­um, die Lie­be zu for­dern, son­dern ihr zu trau­en. Sie ist schon in uns. Wenn wir ihr trau­en, wan­delt sich das Leben.  

Par­al­lel­vor­trag: Leben für „WeQua­li­ty“ und „Future for all”

Peter Spie­gel zeigt in sei­nem Vor­trag auf, wie er unbe­irrt nach den best­mög­li­chen Ent­fal­tungs­we­gen für die unschätz­ba­ren Poten­tia­le in jeden fahn­det und dabei das Wohl der gesam­ten Mensch­heit im Bli­ck hat. Die­se schlich­te Lie­be zur Mensch­heit brach­te den Refe­ren­ten mit vie­len Men­schen in tie­fe und wech­sel­sei­tig inspi­rie­ren­de Kon­tak­te, ließ ihn eine Über­fül­le an guten Ide­en und Kon­zep­ten ken­nen­ler­nen und immer bes­se­re Wege fin­den und ent­wi­ckeln, die­se zu för­dern. Mit dem Geni­sis Insti­tut, mit der Ent­de­ckung und Beschrei­bung des WeQ-Mega­trends sozia­lin­no­va­ti­ver und kol­la­bo­ra­ti­ver Intel­li­genz und jüngst mit dem Start der breit ange­leg­ten Initia­ti­ve „Future for all“ für die tat­kräf­ti­ge Umset­zung beson­ders...
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Par­al­lel­vor­trag: Vater­lie­be

Mut­ter­lie­be und Vater­lie­be gehö­ren zusam­men. Vater­lie­be gibt der Toch­ter und dem Sohn Stär­ke und Zuver­sicht für ihr eige­nes Leben. Sie ist eine tra­gen­de Säu­le der Part­ner­schaft. Vater­lie­be ist schöp­fe­ri­sch, nicht destruk­tiv. Und doch lei­det die Bezie­hung vie­ler Män­ner zu ihren eige­nen Väter und Kin­dern unter der jahr­taus­end­lan­gen patri­ar­cha­li­schen Tra­di­ti­on. Das mil­lio­nen­fa­che Ster­ben der Väter in den Welt­krie­gen fin­det ihre Spur in dem Feh­len der Väter heu­te. Wie wir den Weg zu einer neu­en Vater­lie­be fin­den, wie wir die abge­bro­che­ne Brü­cke zu unse­ren Vätern und Kin­dern repa­rie­ren und zu unse­rer Wür­de als Mann und Vater zurück­fin­den – dies ver­sucht Vic­tor Chu...
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Par­al­lel­vor­trag: Kraft­stoff Lie­be in den Tur­bu­len­zen des All­tags — Ohne Lie­be ist Alles Nichts

Die Lie­be in ihren vie­len Facet­ten und Dimen­sio­nen ist all­ge­gen­wär­tig. Ob wir die­se Kraft als Last oder Antrieb erle­ben, hängt davon ab, in wel­chem Maße wir in der Lage sind, uns ihr zu öff­nen und über uns selbst hin­aus zu wach­sen. Im Fami­li­en­le­ben mit den zahl­rei­chen Anfor­de­run­gen und Tur­bu­len­zen des All­tags kön­nen wir aus die­ser Quel­le Kraft schöp­fen. Der Wunsch nach Selbst­ver­wirk­li­chung, die Lie­be zu unse­rem Part­ner, Mut­ter­lie­be und Vater­lie­be ent­stam­men dem­sel­ben Ursprung. Wie kön­nen wir aus ihr her­aus leben und han­deln? Wie kön­nen wir uns in allen Lebens­la­gen auf sie zurück­be­sin­nen? Das Ehe­paar Nöl­te-Say­ed ist bis­her vor allem bei...
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Par­al­lel­vor­trag: Was die Lie­be braucht. Fak­to­ren gelin­gen­der Part­ner­schaft

In Deutsch­land wer­den der­zeit etwa ein Drit­tel aller Ehen wie­der geschie­den. Trotz­dem ist der Wunsch nach Dau­er bei der gro­ßen Mehr­zahl der Paa­re unge­bro­chen stark. Wie kann Dau­er aber erreicht wer­den? Nur dann, wenn die Lie­be der bei­den Part­ner zuein­an­der auch über die Jah­re hin leben­dig bleibt. Dies geschieht aber nicht von sel­ber, von sel­ber wird eine Paar­be­zie­hung schlech­ter. Es braucht den Ein­satz bei­der Part­ner dafür. In dem Vor­trag machen die Refe­ren­ten an kon­kre­ten Bei­spie­len deut­li­ch, was Paa­re im All­tag tun kön­nen, damit ihre Lie­be leben­dig bleibt.

Par­al­lel­vor­trag: Der Bund Natur­schutz: Unse­re Lie­be zur Natur, Quel­le der Selbst­ver­ge­wis­se­rung und der Sin­nes­freu­de

Die Lie­be zur Natur ist laut dem Bund Natur­schutz wie ein vibrie­ren­der Draht, der uns mit der Welt ver­bin­det. Das Sehen, Hören, Rie­chen und die Zuge­wandt­heit sor­gen dafür, dass die Erde für uns nicht stumm ist. Wie gelingt das und was macht die­se Wahr­neh­mungs­fä­hig­keit mit uns? Mit­ten in der Stadt die Rufe der Mau­er­seg­ler, das Balz­ge­räusch der Bekas­si­ne, das wie aus einer ande­ren Zeit klingt. Nicht sel­ten berüh­ren die­se Erin­ne­run­gen den Kern unse­rer Iden­ti­tät. Und mehr: Der Sym­bol- und Meta­phern­vor­rat, den wir aus der Natur schöp­fen, ist eine Quel­le für Inspi­ra­ti­on und Glück.

Par­al­lel­vor­trag: Lie­be und Schat­ten­in­te­gra­ti­on

In der Psy­cho­the­ra­pie liegt der Fokus auf der Bewusst­wer­dung und Inte­gra­ti­on unbe­wuss­ter Aspek­te, der Auf­lö­sung von Sym­pto­m­en und Blo­cka­den, damit die Lebens­en­er­gie im Indi­vi­du­um wie­der frei flie­ßen kann. Wel­che Bedeu­tung hat die “Lie­be” als Urprin­zip des Lebens in die­sem Pro­zess und wel­che Rol­le spielt sie im Hei­lungs­pro­zess und damit in der Bezie­hung zwi­schen The­ra­peut, Pati­ent und der Grup­pe? Die Refer­etin ver­tritt die The­se: Ohne Lie­be ist kei­ne fun­da­men­ta­le Hei­lung mög­li­ch, sowohl indi­vi­du­ell als auch kol­lek­tiv.
13:30 - 14:30

Kli­nik­füh­run­gen

Ple­nums­vor­trag: Poli­tik mit Herz

Der Beruf der Poli­ti­ke­rin ist kein Aus­bil­dungs­be­ruf. Er ist sehr stark geprägt von per­sön­li­cher Über­zeu­gung, ech­ter Ein­satz­freu­de und Eigen­mo­ti­va­ti­on. Als Poli­ti­ke­rin muss man mit gan­zem Her­zen bei der Sache sein, wenn man wirk­li­ch etwas bewe­gen möch­te. Den­no­ch stößt man auch immer wie­der an sei­ne Gren­zen, muss schwie­ri­ge Abwä­gun­gen tref­fen und für Gege­ben­hei­ten Rech­nung tra­gen, die einen in sei­nem Gestal­tungs­spiel­raum ein­schrän­ken. Gera­de in die­sem Span­nungs­feld ist es wich­tig, sei­ne “Her­zens­an­ge­le­gen­hei­ten” und damit sich selbst, nicht aus den Augen zu ver­lie­ren.
15:30 - 16:00

Vor­stel­lung der Work­shops

Work­shop: Love Rules

“Love Rules” sind die uni­ver­sa­len Spiel­re­geln empa­thi­scher Kom­mu­ni­ka­ti­on; sie kom­men in allen Welt­kul­tu­ren vor. Nach Kess­ler bil­den sie daher die idea­le Grund­la­ge für eine neue glo­ba­le Bezie­hungs­kul­tur, eine Kul­tur des Her­zens. Das Beson­de­re an die­sen Rules: Sie ste­hen in einem ganz bestimm­ten Ver­hält­nis zuein­an­der! Ihre inne­re Struk­tur ist eine Richt­schnur für alle Bezie­hungs­pro­zes­se und zeigt, wie sich Frei­heit und Ver­bind­lich­keit (Com­mit­ment) auf opti­ma­le Wei­se ergän­zen.

Work­shop: “Wah­re Bil­dung berührt!” Geleb­te Lie­be in der Bil­dung

Wie viel Nähe muss, wie viel Nähe darf sein in einer leben­di­gen Lern­Kul­tur, die auf Bezie­hung auf­baut? Wie­viel inne­re und wie­viel äuße­re Berüh­rung muss, wie­viel darf statt­fin­den? Und was darf nicht sein? Wor­an denkt wer, wenn SIE oder ER an “Lie­be” in Päd­ago­gi­schen Bezie­hun­gen denkt? Die­ser Work­shop will eine kri­ti­sche Dís­kus­si­on initi­ie­ren über Mög­lich­kei­ten und Gren­zen von “Lie­be” in päd­ago­gi­schen Insti­tu­tio­nen.

Work­shop: Mein Vater und mei­ne Kin­der –Fami­li­en­auf­stel­lungs­work­shop zur Vater­lie­be und Vater­fer­ne

In sei­nen gestalt­the­ra­peu­ti­sche Fami­li­en­auf­stel­lun­gen ver­sucht Dr. Vic­tor Chu, die Ver­gan­gen­heit mit der Gegen­wart zu ver­bin­den. Alte trau­ma­ti­sche Erfah­run­gen kön­nen dabei geheilt wer­den, so dass die heu­ti­gen fami­liä­ren Bezie­hun­gen wie­der­her­ge­stellt wer­den.

Work­shop: Was die Lie­be braucht. Ver­tie­fungs­work­shop zum Vor­trag

In die­sem Work­shop wer­den die ein­zel­nen im Vor­trag ange­spro­che­nen Punk­te her­aus­ge­ho­ben, genau­er dar­auf ein­ge­gan­gen und mit den Teil­neh­mern dar­über in einen inten­si­ven Aus­tau­sch getre­ten.

Work­shop: Lie­be und Schat­ten­in­te­gra­ti­on in der Psy­cho­the­ra­pie

Im Work­shop kre­iert Sie als Grup­pe einen Erfah­rungs­raum, der das Poten­ti­al der Lie­be abbil­den kann. Sie wer­den im gemein­sa­men Erfor­schen spü­ren, wie im Bewusst­seins­raum der Lie­be Schat­ten ange­nom­men und inte­griert wer­den kön­nen.

Work­shop: Schmet­ter­lings­ef­fek­te – Von klei­nen Gedan­ken­kor­rek­tu­ren zur fort­lau­fen­den Neu­erfin­dung

Im Pro­zess des Schmet­ter­lings­ef­fek­tes benö­tigt es neben Klar­heit viel Her­zens­kraft und Prä­senz. Die Syn­chro­ni­sie­rung der men­ta­len, emo­tio­na­len und kör­per­li­chen Pro­zes­se ist dabei bedeut­sam, so dass in der Arbeit mit Men­schen zu einem prä­zi­sen Reso­nanz­raum und Klang­kör­per wer­den: Den ande­ren bewusst in mir abbil­den zu kön­nen erfor­dert  in einen eige­nen Bewusst­seins­raum zu ver­wei­len, der als grö­ße­res Gefäß für Licht- und Schat­ten­an­tei­le des ande­ren oder der Grup­pe dient. Die­ser Raum ist weit, offen, klar und letzt­li­ch mit einer grö­ße­ren Lie­be gefüllt, die ein wirk­li­ches auf­ein­an­der bezie­hen ermög­licht.

Work­shop: Kraft­stoff Lie­be in den Tur­bu­len­zen des All­tags — Ver­tie­fungs­work­shop zum Vor­trag

In Ver­bin­dung mit der Lie­be zu sich selbst und in Bezie­hun­gen kön­nen Sie den Anfor­de­run­gen Ihres All­tags inspi­riert begeg­nen. In dem Work­shop wol­len die bei­den Refe­ren­ten die Lie­be und Intui­ti­on über krea­ti­ve Wege im Ich- Du- Wir erleb­bar machen und Sie auf die­se Kraft zurück­be­sin­nen.

Work­shop: Natur in der Stadt erfah­ren

Unab­hän­gig von der Wet­ter­la­ge gibt es im nahe­ge­le­ge­nen Luit­pold­park an der Saa­le ganz ver­schie­de­ne Natur–  und Spiel­räu­me: Das Was­ser und der Ufer­strei­fen der Saa­le laden zur einer ganz direk­ten Erfah­rung ein, Sie kön­nen Vögel beob­ach­ten und hören, die mit ihrer ers­ten Brut beschäf­tigt sind oder gera­de aus dem Süd­en kom­men, Knos­pen von Büschen und Bäu­men trei­ben gera­de aus, Blät­ter, Zwei­ge und Stei­ne laden dazu ein, ver­gäng­li­che Kunst zu gestal­ten und dabei ein­fach abzu­schal­ten. In die­sem Work­shop kön­nen Sie Ihre Lie­be zur Natur leben.

Work­shop: Lie­be und Tod

“Nur die Lie­be und der Tod ver­än­dern rest­los alles.” (Kha­lil Gibran) Lie­be und Tod sind die am stärks­ten wir­ken­den Kräf­te zwi­schen Men­schen, die uns von der Zeu­gung bis zum eige­nen Lebens­en­de – und womög­li­ch dar­über hin­aus? – stets beglei­ten. In die­sem Work­shop kön­nen Sie gemein­sam erfor­schen, wie sich die­se bei­den Mäch­te in unse­rem Leben Raum neh­men, wel­che Sehn­süch­te und Ängs­te sie in uns her­vor­ru­fen, und wie sie mit­ein­an­der in Ein­klang zu brin­gen sind. Darf man sich die­ser zuge­ge­be­ner­ma­ßen gewal­ti­gen The­ma­tik auch mit Humor und Leich­tig­keit nähern? Die Bereit­schaft, eige­ne Erfah­run­gen ein­zu­brin­gen und die­se auch mit künst­le­ri­schen Mit­teln aus­zu­drü­cken, ist aus­drück­li­ch...
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Work­shop: Sin­gen und Stil­le im Raum der Lie­be

Die Kon­zen­tra­ti­on auf Klang, das Ver­schmel­zen mit Klang führt uns ins Jetzt, zu uns selbst, auf sehr ein­fa­che und natür­li­che Wei­se. Klang ist jen­seits des Men­ta­len unmit­tel­bar erleb­bar und daher erfri­schend – der Kopf wird frei. Und wenn dann beim Sin­gen sogar Har­mo­nie ent­steht… ist es ein­fach schön. Es wer­den kei­ne Lie­der oder Man­tren gesun­gen, son­dern es wird mit eige­nen Lau­ten, Voka­len, Sil­ben  impro­vi­siert. Im gemein­sa­men Klang und der fol­gen­den Stil­le kön­nen Sie die all­um­fas­sen­de Lie­be spü­ren.

Work­shop: Lie­be ist die Reso­nanz mit dem Fluss des Lebens™

Lie­be ist die Reso­nanz mit dem Fluss des Lebens. Was macht es dann so schwie­rig, eine Bezie­hung in Lie­be leben­dig zu hal­ten? In die­sem Work­shop kön­nen Sie ler­nen die Grund­ele­men­te der Lie­be und Bezie­hung zu dif­fe­ren­zie­ren, inne­re und äuße­re Moti­va­tio­nen zu erkun­den, Bedürf­nis­se und Wün­sche wahr­zu­neh­men, Aus­lö­ser für Unzu­frie­den­heit und Kon­flik­te zu erken­nen, aber auch das Poten­ti­al zu erfül­len­den Lösungs­mög­lich­kei­ten auf­zu­spü­ren. Durch leich­te Kör­per- und Bewusst­seins­übun­gen, akti­vie­ren Sie die Öff­nung und Erwei­te­rung des Erfah­rungs­rau­mes um mit den dar­aus resul­tie­ren­den Erkennt­nis­sen  bewuss­te Ent­schei­dun­gen über die Aus­rich­tung der Lie­be und des Lebens zu tref­fen.

Work­shop: Im wei­ten Lebens­raum Wir Groß­el­tern und unse­re Lie­be zum Leben

Ob wir nun Kin­der und Enkel haben oder nicht – wir Älte­ren sind im Alter der Groß­el­tern. Als Kriegs- und Nach­kriegs­kin­der haben wir die Fol­gen des Kriegs erlebt. Was geschieht mit uns in der jet­zi­gen Situa­ti­on bei Auf­nah­me von Geflüch­te­ten? Begeg­nen uns Bil­der, die wir selbst erlebt haben? Was bewegt uns unbe­wusst und bewusst? Was hilft uns, all dem stand­zu­hal­ten? Kön­nen wir lie­ben und unse­re Lie­be wei­ter­ge­ben?

Work­shop: Spi­ra­le der Selbst­lie­be

In der Spi­ra­le der Wand­lung (SD) gibt es in jeder Stu­fe der Ent­wick­lung Hin­der­nis­se und Blo­cka­den, die zu Patho­lo­gi­en füh­ren. Beson­ders füh­ren alle Erschüt­te­run­gen des Ich-Selbst zu Scham­ge­füh­len. Wie Sie auf jeder Stu­fe die Blo­cka­den auf­lö­sen und damit die posi­ti­ve Ent­wick­lung för­dern kön­nen, dar­um geht es in die­sem Work­shop.

Work­shop: SlowS­ex — ein Mehr an Lie­be durch Bewusst­heit im Sex

Wie kann die Lie­be in einer Bezie­hung wach­sen und wie kön­nen Frau und Mann trotz ihrer schein­bar unter­schied­li­chen Bedürf­nis­se in der Sexua­li­tät zuein­an­der­fin­den? Im Work­shop geben Ihnen die Refe­ren­ten Anre­gun­gen in Form von grund­le­gen­dern Wis­sen und ein­fach umsetz­ba­ren Wahr­neh­mungs­übun­gen,  wie die kör­per­li­che Lie­be zu einer dau­er­haft näh­ren­den und ver­bin­den­den Kraft­quel­le einer Bezie­hung wer­den kann. Hier­bei bezie­hen sich dei Refe­ren­ten ins­be­son­de­re auf den von Dia­na Richard­son ent­wi­ckel­ten Ansatz “Slow Sex”.

Work­shop: Wer füh­ren will, muss Men­schen lie­ben!

Lie­ben ist nichts für Anfän­ger — schon gar nicht in der Füh­rung! Wie beein­flusst die Lie­be unse­ren Umgang mit Füh­rungs­ver­ant­wor­tung? Wie wird Lie­be zur Quel­le für krea­ti­ve Wert­schöp­fung und begeis­tern­des Mit­ein­an­der? Wir brau­chen sie als inne­re Hal­tung – sie lenkt und lei­tet uns, auch in Kon­flikt- und Kri­sen­zei­ten. Mit Impuls­vor­trä­gen und Übun­gen, in Selbst­re­fle­xi­on und Aus­tau­sch erfor­schen wir gemein­sam die Lust auf “Füh­rung mit Lie­be”, denn: “Ein Trop­fen Lie­be ist mehr als ein Oze­an Ver­stand.” (B. Pas­cal)

Work­shop: Phi­lo­so­phie der Lie­be — War­um die Lie­be wirk­li­ch war und wie Sie die­se fin­den

Lie­be ist weder ein Wunsch­traum noch ein Ide­al: Sie ist die Sub­stanz der wah­ren Wirk­lich­keit. Dies wird dann deut­li­cher, wenn wir phi­lo­so­phi­sch den­kend tie­fer in die The­ma­ti­ken ein­tau­chen, was Wirk­lich­keit eigent­li­ch ist, wie wir Lie­be begrei­fen kön­nen und wie wir die­se schließ­li­ch für uns ent­de­cken und leben kön­nen.

Work­shop: Was unse­re intel­li­gen­ten Zel­len über Lie­be wis­sen

Das Poten­ti­al zur Lie­be liegt von Anfang an in der Intel­li­genz der Zel­len. Die Fähig­keit zur Lie­be muss gelernt, geübt und erlebt wer­den. Wo lie­gen die Schnitt­stel­len zwi­schen Lie­be, Krea­ti­vi­tät und Gesund­heit? Wie erken­ne ich das eige­ne Poten­zi­al? Wie tei­le ich es mit dem Ande­ren, so dass aus der Begeg­nung ein Gesamt­kunst­werk ent­steht? Mit krea­ti­ven Metho­den (Life-Art Prin­zip von Anna Hal­prin / Tanz, Bewe­gung, Atem, Ges­ten­ar­beit, beweg­te Medi­ta­ti­on) ler­nen und erfah­ren Sie, wie sich die Gren­zen zwi­schen All­tag und Kunst auf­lö­sen, wie die eige­ne Per­for­man­ce lieb­voll mit dem Ande­ren geteilt wer­den kann.

Work­shop: Kör­per­li­ch lie­ben kön­nen — Eine Ein­füh­rung in die Sexu­althe­ra­pie

Sexu­althe­ra­pie ist das medi­zi­ni­sche Spe­zi­al­ge­biet mit dem beson­de­ren „Gschmägg­le“ und bedeu­tungs­vol­ler als man ver­mu­ten wür­de. Zwi­schen Libi­do (Ver­lust) und Per­ver­si­on fin­det sich ein Bereich, der Dis­zi­pli­nen wie die Kul­tur­wis­sen­schaf­ten, die Sozio­lo­gie und die Psy­cho­lo­gie mit­ein­be­zieht. Hier wird die tour de hori­zon star­ten. Im Work­shop wer­den die  wich­tigs­ten The­men und die lebens­prak­ti­schen Impli­ka­tio­nen geklärt. Und: Am Ende der Ver­an­stal­tung wer­den Sie Ihren Sex­fak­tor ken­nen (und viel­leicht auch den Ihres Part­ners).

Work­shop: Näh­ren­de Eltern­lie­be bin­det ein Leben lang!

See­li­sch näh­ren­de Bin­dung lässt uns sicher wach­sen, eige­ne Wege gehen sowie krea­ti­ve Ide­en und Lösun­gen ent­wi­ckeln. Sie lässt uns gestärkt in eine mit­un­ter unge­wis­se Zukunft bli­cken. Doch wel­che Spu­ren hin­ter­las­sen Bin­dungs­mus­ter, die über das blo­ße „Füt­tern“ nicht hin­aus­ge­hen? Die Teil­neh­mer erfah­ren anhand der Ent­wick­lungs­stu­fen des Kin­des vom Embryo bis zum Erwach­se­nen kör­per­ori­en­tier­te Mög­lich­kei­ten, um frü­he Bin­dungs­de­fi­zi­te auf­zu­spü­ren, zu regu­lie­ren und als neue Erfah­rung in das Hier und Heu­te zu inte­grie­ren.

Work­shop: Dem Her­zen ganz nah

Eine inni­ge Ver­bin­dung zum eige­nen Her­zen ist die Vor­aus­set­zung dafür, Lie­be leben und schen­ken zu kön­nen; seit Jahr­tau­sen­den ist Medi­ta­ti­on ein bewähr­ter Weg, uns dem eige­nen Her­zen zu zuwen­den. Eine geführ­te Medi­ta­ti­on wird Sie mit Sehn­sucht, Ver­bun­den­heit, Dank­bar­keit und Ver­ge­bung in Berüh­rung brin­gen, über eine tän­ze­ri­sche Heart-Cha­kra-Medi­ta­ti­on wer­den Sie die­se wesent­li­chen Qua­li­tä­ten eines lie­ben­den Her­zens ver­tie­fen, um schließ­li­ch in einer Ton­g­len-Medi­ta­ti­on bei der ver­wan­deln­den Kraft der Lie­be zu lan­den.

Work­shop: Lie­be­voll leis­tungs­ori­en­tiert als Basis für eine Unter­neh­mens­kul­tur mit Herz

Darf es „Lie­be“ am Arbeits­platz geben? Stei­gern wir hier­durch sogar unse­ren Erfolg? Erhö­hen wir unse­re Krea­ti­vi­tät? Bringt uns Lie­be am Arbeits­platz Sinn und Erfül­lung? Was bedeu­tet es für uns Lie­be­voll Leis­tungs­ori­en­tiert zu wir­ken? Ist die Lie­be in der Unter­neh­mens­kul­tur fest ver­an­kert, so arbei­ten Sie sou­ve­r­än und mühe­los – von Her­zen eben. Doch wie spre­chen wir in unse­ren Teams, mit unse­rer Füh­rungs­kraft über die­ses für vie­le oft noch heik­le The­ma? Gehört die Lie­be schon zu Ihrer Unter­neh­mens­kul­tur? Gibt es Mög­lich­kei­ten die­se zu inte­grie­ren oder aus­zu­bau­en? Wer­de ich als „schwach“ wahr­ge­nom­men, wenn ich lie­be­voll füh­re? Neh­men mich mei­ne Kol­le­gen ern­st, wenn ich...
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18:30 -19:30

Offe­ne Mit­glie­der­ver­samm­lung und Vor­stel­lung des Spi­ri­tu­ell-Ven­tu­re-Net­work e.V.

20:30 - 22:00

Poe­try Slam Show

08:15 - 08:45

Geführ­te Medi­ta­ti­on

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Beweg­te Medi­ta­ti­on

Ple­nums­vor­trag: Lie­be und Lebens­kunst

Ein Teil der Lebens­kunst ist die Kunst des Lie­bens, aber die Fra­ge ist: Wie kann eine Kunst des Lie­bens unter moder­nen Bedin­gun­gen aus­se­hen? Was bleibt ange­sichts der Brü­chig­keit von Bezie­hun­gen noch übrig von der Roman­tik und der Lie­be? Wil­helm Schmid wagt den Ver­su­ch zu einem prag­ma­ti­schen Ver­ständ­nis von Lie­be, ohne die Roman­tik auf­zu­ge­ben. Er schlägt vor, die Lie­be “atmen zu las­sen” und spricht über die ver­schie­de­nen Ebe­nen der Lie­be: Kör­per­li­ch, see­li­sch, geis­tig, tran­szen­dent. Für die wich­tigs­ten Schwie­rig­kei­ten hat er recht prak­ti­sche Lösun­gen parat.

Par­al­lel­vor­trag: Das schwar­ze Poten­ti­al der Lie­be — Opfer, Täter, Ver­ge­bung

Ist das ein Men­sch? So stellt sich ange­sichts der Grau­sam­kei­ten der Nazi­tä­ter die Fra­ge: Kann dies ein Men­sch ertra­gen?  Die schein­bar unlös­ba­re Ver­bin­dung zwi­schen Tätern und Opfern des Nazi­re­gimes zieht  ihre Spu­ren hin­ein in den Kon­flikt zwi­schen Israe­lis und Paläs­ti­nen­sern. Sie spielt eine Rol­le im auf­flam­men­den Natio­na­lis­mus, im Anti­ara­bis­mus und im Anti­se­mi­tis­mus in Euro­pa. Im Vor­trag lädt die Refe­ren­tin ein, Sie bei Ihrer per­sön­li­chen Such­be­we­gung zu beglei­ten, um eine Ver­stän­di­gung zwi­schen Israe­lis und Paläs­ti­nen­sern  sowie Ver­söh­nung und Ver­ge­bung zwi­schen Deut­schen und Juden zu ermög­li­chen.

Par­al­lel­vor­trag: Dimen­sio­nen der Lie­be

Wie ent­wi­ckelt sich Lie­be aus einer kind­li­chen Abhän­gig­keit in eine Selbst­lo­sig­keit? The­ra­peu­ten berich­ten häu­fig, wie sie von einer Lie­be ergrif­fen wer­den, die alles durch­dringt. Sol­che Erfah­run­gen ent­ste­hen nicht zufäl­lig,  sie sind ver­bun­den mit Hin­ga­be und Mit­ge­fühl. Sie ermög­li­chen eine the­ra­peu­ti­sche Hal­tung, die Schat­ten und Leid bis hin zu Ster­ben und Tod bejaht. Die the­ra­peu­ti­sche Hal­tung wür­digt eine Mensch­lich­keit zwi­schen Kli­en­ten und The­ra­peu­ten. Durch eine Beja­hung von See­len­schmerz in der Beglei­tung von Men­schen mit einem schwe­ren Schick­sal kön­nen Sie selbst an einer Ent­wick­lung Ihrer Lie­be teil­ha­ben.

Par­al­lel­vor­trag: Lie­be im Islam

Für den Islam sind die Stu­fen der Lie­be unend­li­ch. “Die­je­ni­ge, die glau­ben und gute Wer­ke tun — ihnen wird der Gna­den­rei­che Lie­be berei­ten”, heißt es im Koran. Der Pro­phet Muham­mad erklär­te, dass wah­rer Glau­be nur mög­li­ch sei, wenn die Men­schen ein­an­der wahr­haft lieb­ten. Doch was ist wah­re Lie­be? Der Vor­trag beschäf­tigt sich mit der mys­ti­schen Dimen­si­on der Lie­be im Islam, die schon Goe­the zu sei­nem „Stirb und Wer­de“ inspi­rier­te. Unter­sucht wird fer­ner anhand der Lie­be­be­zie­hung von Mann und Frau wie die Pfa­de der Lie­be im Islam beschrie­ben wer­den – und wel­che Weis­hei­ten der Islam für den nach Lie­be Suchen­den for­mu­liert.

Par­al­lel­vor­trag: Leben und Füh­ren aus der Kraft der Lie­be

Lie­be in unse­rem Leben erscheint nicht nur wün­schens­wert, son­dern nötig und “nor­mal”. Doch Lie­be in der Füh­rung? Lie­be in einem zah­len- und ergeb­nis­ori­en­tier­tem Umfeld? Was hat Lie­be mit Busi­ness zu tun? Alles! Die­ser un-“gewöhnliche” Vor­trag führt Sie in ein neu­es Para­dig­ma. Er bricht ein Tabu und stellt Lie­be in den Kon­text von Füh­rung. Nicht als Metho­de, son­dern als Grund­hal­tung. Er for­dert: liebt mehr, lebt mehr und bewirkt eine Ver­än­de­rung, die allen dient. Wie das in der Pra­xis gelin­gen kann und was Lie­be wirk­li­ch bedeu­tet, wird gezeigt und erfahr­bar gemacht.

Par­al­lel­vor­trag: Sinn­lich­keit und Ero­tik — Eli­xie­re für die Lie­be

Die sinn­li­ch spü­ren­de Wahr­neh­mung des “Jetzt” kann die gedach­te Tren­nung zwi­schen Ich und Du, zwi­schen mir und der Welt immer wie­der rela­ti­vie­ren. Gleich­zei­tig braucht es auch eine Dif­fe­ren­zie­rung: Wie möch­te ich mei­ne Sinn­lich­keit und Ero­tik leben? Eine offe­ne Bezie­hung zu Ihrem “ero­ti­schen Selbst” mit sei­nen ver­schie­de­nen Facet­ten beflü­gelt die Lie­be — kann sie wach und leben­dig hal­ten. Sinn­li­che Emp­fäng­lich­keit kann Sie in eine Wei­te hin­ein­füh­ren, in der Sie erfah­ren: Die­ses Leben liebt Sie.

Par­al­lel­vor­trag: Lie­be — weit mehr als ein Gefühl! Bud­dhis­ti­sche Inspi­ra­tio­nen für unse­re Welt heu­te

Oft füh­len wir uns getrennt von ande­ren, ein­sam, fürch­ten uns vor Nähe, um uns gleich­zei­tig nach eben die­ser Nähe zu seh­nen. Die bud­dhis­ti­sche Met­ta-Pra­xis von Lie­be, Mit­ge­fühl und Weis­heit  ent­zieht die­ser Vor­stel­lung von Getrennt­s­ein den Boden. Mehr noch, Lie­be ist die Fähig­keit, sich dem Frem­den und dem Ande­ren zu öff­nen und das Gan­ze zu sehen. Ein Pro­zess, den unse­re zer­ris­se­ne Welt braucht.
13:30 - 14:30

Netz­werkt­ref­fen “Xing”

Ple­nums­vor­trag: Caring und Sharing — Wie Lie­be in die Wirt­schaft kommt

Ein neu­er Wirt­schafts­stil brei­tet sich aus. Er spei­st sich aus einer Hal­tung der Anteil­nah­me, der ganz­heit­li­chen Zuwen­dung und des Tei­lens von Wis­sen und Ver­mö­gen. Mehr und mehr Füh­rungs­kräf­te ver­hal­ten sich aus einem Geist des Ver­bun­den-Seins für­sorg­li­ch und beschüt­zend, behü­tend und hegend. Koope­ra­ti­on über Kon­kur­renz – das ist ihr Mot­to. An Bei­spie­len aus Bran­chen, die mit dem leben­di­gen Arbei­ten sowie mit Bezug zu Ver­wal­tungs­ein­rich­tun­gen (Forst, Umwelt) Erfah­run­gen gemacht haben, erkun­det der Vor­trag das vor­sor­gen­de Wirt­schaf­ten, das auch in einer Post­kol­laps-Gesell­schaft trag­fä­hig sein könn­te. Er zeigt auf, wie heu­te schon post­ka­pi­ta­lis­ti­sche Öko­no­mi­en ihre Anzie­hungs­kraft ent­fal­ten.
15:30 - 16:00

Vor­stel­lung der Work­shops

Work­shop: Selbst­mit­ge­fühl – Selbst­lie­be als Heil­fak­tor in der Psy­cho­the­ra­pie

Selbst­mit­ge­fühl ist eine Fähig­keit, die jeder Men­sch durch geziel­te Übun­gen erler­nen kann — sogar jene Per­so­nen, die nur wenig Zunei­gung in ihrer Kind­heit erfah­ren haben. Im Work­shop wer­den prak­ti­sche Übun­gen vor­ge­stellt, sich selbst gegen­über mit­füh­lend zu sein und lie­ben­de Güte zu ent­wi­ckeln.

Work­shop: Lie­be — Der Schlüs­sel zum gelun­ge­nen Leben

Die Lie­be heilt. Alles – und immer! Wie kön­nen Sie sich die­ser Hei­lung öff­nen? Jeder wünscht sich Lie­be und doch ist sie oft ein sel­te­nes Gut. Was ver­hin­dert sie und wie kön­nen Sie Ihr Herz öff­nen und mehr Lie­be in Ihr Leben und Ihre Arbeit brin­gen? Im Work­shop fin­den Sie den Schlüs­sel, der Ihre Her­zen auf­schließt, auch wenn die Umstän­de dage­gen zu spre­chen schei­nen. Mit die­sem Schlüs­sel fin­den Sie die Lösung für Ihre per­sön­li­chen “Pro­ble­me”. Im Work­shop kön­nen Sie gemein­sam mit der Refe­ren­tin das wecken, was wir zwar oft ver­ges­sen, jedoch immer in uns haben: die Kraft der Lie­be.

Work­shop: Lie­be auf dem Kran­ken­bett der Post­mo­der­ne – Brau­chen wir neue Spiel­re­geln?

Die Kri­te­ri­en der Part­ner­wahl haben sich, beein­flusst von einer aggres­siv sexua­li­sier­ten Mas­sen­kul­tur, ver­scho­ben. Der Wil­le zur Lie­be und die Ent­schei­dung für die Lie­ben fal­len ange­sichts der end­lo­sen Wahl­mög­lich­kei­ten immer schwie­ri­ger. In die­sem Work­shop kön­nen Sie der Fra­ge Fra­ge nach­ge­hen, ob sich die Ein­stel­lung bezüg­li­ch der Lie­be grund­le­gend gewan­delt hat. Gehorcht Lie­be in Zei­ten von Tin­der den Geset­zen des kapi­ta­lis­ti­schen Mark­tes? Hat der post­mo­der­ne Men­sch den Glau­ben an die ewi­ge Lie­be ver­lo­ren? Oder hat er nur ver­lernt, wie Lie­be gelingt, wenn ihr kol­lek­ti­ves Schei­tern all­ge­gen­wär­tig ist? Und wie sieht die mus­li­mi­sche Per­spek­ti­ve auf das The­ma aus?

Work­shop: Heart­ful­ness – Lie­ben­de Prä­senz von wah­rer Lie­be mit Schutz

Vie­le Men­schen füh­len, dass Lie­be eine Öff­nung ist, aber erken­nen nicht, dass Schutz not­wen­dig ist, damit unse­re Her­zen nicht ver­letzt wer­den. Heart­ful­ness ist eine Kom­bi­na­ti­on von 5 Pro­zes­sen, die alte emo­tio­na­le Pro­ble­me auf­lö­sen, unse­re Essenz bewah­ren, Res­sour­cen nut­zen, um mutig zu leben, Herz-Kom­pe­ten­zen erhö­hen, und uns zei­gen, wie wir unse­re spi­ri­tu­el­le Auf­ga­be in der Welt mit Freu­de und Pas­si­on umset­zen. Der Schlüs­sel ist, die Kon­flu­enz zwi­schen Herz und Hara (Bauch) zu ver­ste­hen, so dass wah­re Lie­be und Schutz ein inte­grier­ter Lebens­stil von lie­ben­der Prä­senz wer­den.

Work­shop: Vater sein — die mas­ku­li­ne Form der Lie­be

Kei­ner von uns kommt dar­an vor­bei, am “Vater haben” oder “Vater sein”. In die­ser für uns alle so grund­le­gen­den Bezie­hung zu unse­ren Vätern und unse­ren Kin­dern wer­den vie­le The­men sicht­bar, die uns unser Leben lang beglei­ten; sind unse­re tief­ste Mensch­lich­keit und unse­re höchs­te Mög­lich­keit ent­hal­ten. Die­se Bezie­hung wird im Work­shop mit geführ­ten Medi­ta­tio­nen, Stil­le und Aus­tau­sch, sehr prak­ti­sch tie­fer erforscht — kon­fron­ta­tiv und ein­füh­lend, lie­be­voll und ehr­li­ch. Ein Work­shop nicht nur für Män­ner.

Work­shop: Lie­be braucht For­men

Lie­be ist ein uni­ver­sel­les Phä­no­men, der Urgrund der Schöp­fung, mit dem wir immer ver­bun­den sind. Aber erst wenn wir der Lie­be Form und Gestalt geben, wird sie für uns erfahr­bar und kann ins Bewusst­sein kom­men. Im Work­shop kön­nen Sie sich mit ver­schie­de­nen For­men der Lie­be aus­ein­an­der­set­zen, wie z.B. mit Eros, Aga­pe und Phi­lia der alten Grie­chen, aber auch mit dem Span­nungs­feld von kör­per­li­cher Lie­be, Keusch­heit und Spi­ri­tua­li­tät. Im Work­shop arbei­tet der Refe­rent mit  Übun­gen und Sys­tem­auf­stel­lun­gen.

Work­shop: Herz öff­nen im Sturm des All­tags

Momen­te der Erfül­lung gehen ein­her mit dem Zustand eines offe­nen Her­zens, in dem wir berühr­bar sind und jede Erfah­rung beja­hen kön­nen. Jeder kennt sol­che beson­de­ren Glücks­mo­men­te. Bezie­hungs­kon­flik­te und –ver­let­zun­gen brin­gen uns jedoch leicht aus unse­rer Mit­te, in einen Zustand, in dem auto­ma­ti­sche Schutz­stra­te­gi­en die Füh­rung über­neh­men. Dies geschieht um so mehr im Stress des All­tags. Im Work­shop stel­len Ihnen die Refe­ren­ten typi­sche Vari­an­ten die­ser Stra­te­gi­en vor und Sie erfor­schen Ihre eige­nen Mus­ter.

Work­shop: Lie­be, Sex und psy­cho­ak­ti­ve Sub­stan­zen

Psy­cho­ak­ti­ve Sub­stan­zen kön­nen je nach Dosis, Set (inne­re Ein­stel­lung) und Set­ting (Merk­ma­le der Situa­ti­on) das Bedürf­nis nach Lie­be und Zärt­lich­keit sowie nach Sex beein­flus­sen sowie die Fähig­keit zur Aus­füh­rung von Sex ver­än­dern. Der Work­shop ist nicht pri­mär einer Beleh­rung über Aphro­di­sia­ka und ande­re Sub­stan­zen gewid­met, die das Lie­bes­le­ben beein­flus­sen kön­nen, son­dern bie­tet ein Forum für einen Erfah­rungs­aus­tau­sch zu fol­gen­den Fra­gen: Was soll­ten lie­ben­de Men­schen über sich sel­ber wis­sen, bevor sie gemein­sam oder jeder für sich eine psy­cho­ak­ti­ve Sub­stanz ein­neh­men?, Kann eine dro­gen­in­du­zier­te Ver­än­de­rung des sexu­el­len Erle­bens zu einer gemein­sa­men Bewusst­seins­er­wei­te­rung bei­tra­gen? Kann man aus den unmit­tel­ba­ren Wir­kun­gen von Sub­stan­zen auf...
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Work­shop: Mit Mut ins Ver­trau­en — Der Weg zu beseel­ten Bezie­hun­gen

In einem Wech­sel von Erleb­nis­ele­men­ten und Kurz­vor­trä­gen wer­den die Teil­neh­mer zu einer Erfor­schung der Res­sour­cen “Mut” und “Ver­trau­en” gelei­tet. Die­se Bezie­hungs­qua­li­tä­ten zei­gen den Weg, ande­ren Men­schen frei von Abwehr und Angst zu begeg­nen. Lie­be­vol­le Prä­senz, Klar­heit und Ent­span­nung kön­nen ent­ste­hen und als kost­ba­rer Bezie­hungs­mo­ment wir­ken. Im Ver­lauf des Work­shops wer­den Sie eben­falls in Ihr per­sön­li­ches Leben schau­en und Schrit­te her­aus­fin­den, die Sie dort ver­wirk­li­chen möch­ten.

Work­shop: Heart-VOLT – Lei­ten und Füh­ren mit Mit­ge­fühl

Wagen Sie es, sich vor­zu­stel­len, Füh­rungs­kräf­te aller gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Ebe­nen wür­den unge­niert Wer­te ver­tre­ten und sich jen­seits von mora­li­sie­ren­der Her­zens­gü­te an ihrem Her­zen zu ori­en­tie­ren? Tumult­ar­ti­ge Zei­ten erfor­dern Füh­rungs­kräf­te, die kei­ne Angst haben, einen Zustand der Lie­be und des Mit­ge­fühls in ihren Mit­men­schen zu erwe­cken. In die­sem Work­shop erle­ben Sie, wie Sie durch VOLT (Values Ori­en­ted Lea­ders Trai­ning) mit Herz und Ver­stand muti­ge, lie­be­vol­le Füh­rungs­qua­li­tä­ten erlan­gen.

Work­shop: In der Lie­be wach­sen – eine lite­ra­ri­sche Exkur­si­on

Inspi­ra­tio­nen aus lite­ra­ri­schen Lie­bes­dia­lo­gen regen Selbst­ex­plo­ra­ti­on und Gesprä­che dar­über an, wie Bezie­hun­gen über die Zeit immer neue Gestalt anneh­men. So wie jede Lebens­pha­se ent­spre­chen­de Ent­wick­lungs­schrit­te for­dert, so bringt auch die part­ner­schaft­li­che Lie­be Kri­sen und Zyklen mit sich. Gedich­te von Lite­ra­ten­paa­ren wie Inge­borg Bach­mann und Paul Celan oder Syl­via Pla­th und Ted Hug­hes wer­den als Res­sour­ce für einen krea­ti­ven Umgang mit rea­len Bezie­hun­gen vor­ge­stellt und im gemein­sa­men Nach­spü­ren frucht­bar gemacht.

Work­shop: evol­ve Dia­log-Salon

evol­ve Salon möch­te Räu­me schaf­fen, in denen sich inte­gral-evo­lu­tio­nä­res und gemein­sa­mes schöp­fe­ri­sches Den­ken ent­fal­ten kön­nen. In dem Dia­log­pro­zess las­sen sich Viel­falt, Per­spek­ti­ven, Span­nung und Wider­sprüch­lich­keit hal­ten und auf krea­ti­ve Wei­se ent­ste­hen neue Blick­win­kel und eine gemein­sa­me Ko-Krea­ti­on öff­net zwi­schen uns einen Erfah­rungs­raum, der eine neue Form von Dia­log und Begeg­nung ermög­licht. Im Kon­text der Hei­li­gen­feld-Kon­fe­renz wird der evol­ve Salon einen Rah­men schaf­fen für einen inten­si­ven Aus­tau­sch zu den Kon­gress­in­hal­ten und dar­über hin­aus.

Work­shop: Lie­be — weit mehr als ein Gefühl!

In die­sem Work­shop wer­den Sie sich den unter­schied­li­chen Dimen­sio­nen der bud­dhis­ti­schen Met­ta-Pra­xis zuwen­den. Von der Selbst­lie­be ange­fan­gen über die Freund­schaft zu ande­ren Men­schen und Lebe­we­sen bis hin zu der Fra­ge, wie ein poli­ti­sches und gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment aus­se­hen kann, des­sen Basis die Offen­heit zur Welt ist. Inwie­weit berei­tet Lie­be den Boden zu einer Umge­stal­tung der Gesell­schaft? Reicht Lie­be aus?

Work­shop: „Die Son­nen­blu­me“ — Poten­ti­al und Gren­zen von Ver­ge­bung

Anhand von Simon Wiesenthal‘s Erzäh­lung „Die Son­nen­blu­me“ kön­nen Sie sich auf die Suche nach Ihrem ganz eige­nem Poten­ti­al und Ihren Gren­zen von Ver­ge­bung, in Ihrem Leben und in Ihren Fami­li­en bege­ben. Wie­sent­hal schil­dert, wie er als Häft­ling im Ghet­to von Lem­berg ans Kran­ken­bett eines ster­ben­den SS-Man­nes geru­fen wur­de, der vor sei­nem Tode von einem Juden eine Art Abso­lu­ti­on für sei­ne began­ge­nen Taten such­te. Wie­sent­hal legt dar, war­um er jenen Mann, der ihm im Todes­kampf sei­ne Ver­bre­chen gestand, nicht ver­ge­ben konn­te – er hat­te nach sei­nem Dafür­hal­ten nicht die Macht, ihm im Namen ande­rer zu ver­zei­hen. Die Fra­ge nach Schuld und...
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Work­shop: Lie­be, Ero­tik und Sexua­li­tät im Alter

Lie­be, Ero­tik und Sexua­li­tät im Alter sind in den letz­ten Jah­ren zuneh­mend ent­ta­bui­siert gewor­den. Für älte­re Men­schen ist es eine Her­aus­for­de­rung, dass es in der letz­ten Lebens­pha­se kein „ver­stumm­tes Neben­ein­an­der“ wird. Selbst­be­stimmt­heit aus einer Hal­tung der Lie­be im Alter wird nur dann gelin­gen, wenn es uns gelingt, das eige­ne Selbst­bild mit dem gemein­sa­men Wir in Ein­klang zu brin­gen. Fra­gen wie „Wie kann es uns im Alter gelin­gen, eine inten­si­ve und lie­be­vol­le Gegen­wart für gemein­sa­me Rei­fungs-und Abschieds­pro­zes­se her­zu­stel­len?“ sol­len eben­so dis­ku­tiert wer­den, wie im Sin­ne einer „Lebens­re­vi­si­on“ der Umgang mit Ent­täu­schun­gen am Ende unse­res Lebens. Eige­ne Erfah­run­gen sol­len ein­ge­bacht wer­den. Ein­la­dung...
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Work­shop: Ein­tau­chen in die blin­de Ver­trau­ens­per­spek­ti­ve

Füh­ren und geführt wer­den als sei es eins. Kaum ande­re Pole haben so viel Ein­fluss auf pri­va­te und beruf­li­che Bezie­hun­gen wie die­se. Nach der Ver­trau­ens­ak­ti­vie­rung auf den drei Dimen­sio­nen Selbst-, Situa­ti­ons- und Lebens­ver­trau­en. Fran­cis­co Vila­neu­va wird im Work­shop den Ein­fluss von Ver­trau­en auf die­se ver­meint­li­chen Gegen­sät­ze in drei Vari­an­ten spie­le­ri­sch aus­pro­bie­ren las­sen. Dies wird dann mit und ohne Augen­bin­de, allei­ne und in Part­ner­übun­gen gesche­hen — und immer mit dem Wirk­fak­tor des akti­ven Ver­trau­ens.

Work­shop: Erleb­nis­raum „Fünf Aspek­te der Lie­be”

Im Work­shop wer­den Plät­ze mit ver­schie­de­nen Qua­li­tä­ten der Lie­be instal­liert: der Selbst­lie­be, der spi­ri­tu­el­len Lie­be, der zwi­schen­mensch­li­chen Lie­be, der sexu­el­len Lie­be und der Bezie­hungs­lie­be. Dies ermög­licht  zu erspü­ren, wel­che Aspek­te aktu­ell schläf­rig oder leben­dig sind, und wie sie sich gegen­sei­tig erwe­cken. Die Eigen­stän­dig­keit der Lie­bes­for­men und ihre Syn­er­gie kön­nen dabei ent­deckt wer­den. In einem anschlie­ßen­den Aus­tau­sch ver­we­ben die Erkennt­nis­se zu einem sozia­len Kunst­werk.

Work­shop: Leben­dig­keit und Lie­be in Unter­neh­men am kon­kre­ten Bei­spiel

Sind Leben­dig­keit und Lie­be in einem Unter­neh­men in Zei­ten der Inter­na­tio­na­li­tät, des Kon­kur­renz­kamp­fes, einer star­ren Struk­tur, eines kapi­ta­lori­en­tier­ten Eigen­tü­mers, eines inne­ren Rück­zu­ges vie­ler Mit­ar­bei­ter und auch noch in der Auto­mo­bil­in­dus­trie vor­stell­bar? Wie kann es sich so ver­än­dern, dass Ver­ant­wor­tung und Mit­ein­an­der erfüllt gelebt wer­den und dass wirt­schaft­li­cher Erfolg damit ein­her gehen? Prof. Kemp­kes als Pro­jekt­lei­ter und Tho­mas Brokel­mann als Füh­rungs­kraft berich­ten über den zwei­jäh­ri­gen Pro­zess.

Work­shop: Jung – Lie­be leben

Jede Gene­ra­ti­on hat ande­re Vor­aus­set­zun­gen das zeit­lo­se The­ma Lie­be zu leben. Die heu­ti­ge Zeit ermög­licht viel Indi­vi­dua­li­tät in einem Feld der digi­ta­len Wel­ten und Schnell­le­big­keit. Es ist ein radi­ka­ler Weg sich ohne vor­ge­fer­tig­te Kon­zep­te auf einen ande­ren Men­schen ein­zu­las­sen, zu ler­nen nach Innen zu schau­en und sich zu trau­en neue Wege zu gehen und die eige­ne per­sön­li­che Form der Lie­be zu ent­de­cken und zu ent­wi­ckeln. Ein spi­ri­tu­el­ler Weg, der Bereit­schaft und Bewusst­heit for­dert, beglückt und gleich­zei­tig auch unse­re wun­den Punk­te berührt. Wie kön­nen die­se hei­len ohne, dass man sich ver­schließt? Wie kann Nähe ent­ste­hen in die­ser mobi­len Welt. Wie kann...
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Work­shop: Tanz der Lie­be — die Tan­go-Erfah­rung

Der Tan­go ist ein Bezie­hungstanz vol­ler Unmit­tel­bar­keit, Ein­füh­lung, Bezo­gen­heit und Wach­heit. Er ruft die Tan­zen­den an die Gren­ze all des­sen, was mit der Lie­be ver­bin­det und von ihr trennt. Und gele­gent­li­ch ent­lässt er jene gerührt und dank­bar in die Fül­le des Jetzt. Die Tan­go-Erfah­rung wird mit dem Kon­zept der „acht Pha­sen einer ide­al­ty­pi­schen Begeg­nung“ beschrie­ben und in den Basis­be­we­gun­gen des Tan­go erlebt. Sie brau­chen kei­ne Tan­zer­fah­rung. Paa­re und Sin­gles sind glei­cher­ma­ßen will­kom­men.

Work­shop: Dimen­sio­nen der Lie­be — Ver­tie­fungs­work­shop zum Vor­trag

Wei­ter­füh­ren­de und ver­tie­fen­de Übun­gen zu einer Ent-Wick­lung aus einer ver­stri­cken­den Lie­be, Beja­hung eige­ner Schat­ten­an­tei­le, Ver­mitt­lung eines WIR-Gefühls, das ein Gefäß für Licht und Schat­ten dar­stellt. Im Work­shop arbei­ten Sie mit Begeg­nungs­übun­gen, kur­zen Besin­nun­gen und Dia­den.
19:30 - 20:15

SINGPHONIE — Gemein­sa­mes Tönen im gro­ßen Klang

20:30 - 00:30

Dance­floor

20:30 - 01:30

Tanz­abend

08:15 - 08:45

Geführ­te Medi­ta­ti­on

08:15 - 08:45

Beweg­te Medi­ta­ti­on

Par­al­lel­vor­trag: Hin­ga­be — die Gabe des bedin­gungs­lo­sen Seins

Wenn Men­schen mit vol­ler Hin­ga­be etwas tun, zeigt sich Lie­be auf eine beson­de­re Wei­se. Hin­ga­be – was ist das eigent­li­ch? Was erschwert sie, macht sie viel­leicht auch unmög­li­ch? Hin­ga­be über­steigt den Ver­stand und die Ver­nunft und ist ein unein­ge­schränk­tes “Ja” zum Leben. Was ist dazu not­wen­dig? Wie zeigt sie sich in den ver­schie­de­nen Lebens­pha­sen? In dem Vor­trag geht es um das erwar­tungs­freie Hin­ge­ben, das bedin­gungs­lo­se Sein in Frei­heit und Ver­bun­den­heit und dem dar­aus resul­tie­ren­den beglü­cken­den Leben.

Par­al­lel­vor­trag: Lie­be und Bin­dung in der Fami­li­en­the­ra­pie

Lie­be hält Bin­dung auf­recht. Bin­dung wird als ima­gi­nä­res Band zwi­schen zwei Per­so­nen gedacht, das in den Gefüh­len ver­an­kert ist und das sie über Raum und Zeit hin­weg mit­ein­an­der ver­bin­det. Sie ist zunächst ein Über­le­bens­me­cha­nis­mus für Kin­der. Nach dem Aus­maß, wie Bin­dung psy­chi­sche Gesund­heit ver­mit­telt, kön­nen ver­schie­de­ne Bin­dungs­mus­ter unter­schie­den wer­den, die sich auch in ande­ren Bezie­hun­gen wie­der­ho­len. Der Vor­trag setzt sich u. a. mit der Fra­ge aus­ein­an­der, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, Fami­li­en zu unter­stüt­zen, in denen die Lie­be und das Mit­ein­an­der gefähr­det sind.

Par­al­lel­vor­trag: Bil­de Lie­be — Kern­auf­trag der Schul­bil­dung

Leo Tol­stoi sag­te: “Man kann ohne Lie­be Holz­ha­cken, Zie­gel for­men, Eisen schmie­den. Aber man kann nicht ohne Lie­be mit Men­schen umge­hen”. Wer Holz­fäl­ler, Bau­meis­ter oder Schmie­de kennt, weiß, dass sinn­haf­tes Han­deln nicht ohne Lie­be geht. “Ohne Lie­be mit Men­schen umge­hen?” – ist unvor­stell­bar.  Jedoch erle­ben wir in der Bil­dung auch Men­schen, die ohne Mit­ge­fühl, Für­sor­ge und Her­zens­wär­me Men­schen beglei­ten, leh­ren und anlei­ten. Das Schreck­li­che ist, es fin­det erschre­ckend oft statt, zum Leid­we­sen der Men­schen und der Mensch­heit. Im Vor­trag zeigt Otto Herz auf, wie Ler­nen und Leh­ren mit Herz mög­li­ch ist, damit die Lie­be unse­re Welt bestimmt und nicht das Leid.

Par­al­lel­vor­trag: Die Lie­be ist ein sozia­les Kunst­werk

Die Lie­be ist ein Kunst­werk, das ent­blät­tert und gestal­tet wer­den will. Lie­bes­be­zie­hun­gen ste­hen heu­te unter einem äußer­st hohen Erwar­tungs­druck. Dadurch fehlt es ihnen an Leich­tig­keit, die ein wesent­li­ches Glücks­fer­ment ist. In einer Zeit, in der vie­le Gefü­ge ins Wan­ken gera­ten, braucht es Erfin­dun­gen, die der Part­ner­lie­be Bedin­gun­gen für Ent­fal­tung, Ent­span­nung und umfas­sen­de­re Per­spek­ti­ven bie­ten. Ein Kunst­werk der Lie­be ent­wi­ckelt dafür sozia­le Räu­me, geis­ti­ge Inspi­ra­ti­on und krea­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men, die eine gesun­de Bewe­gung zwi­schen Ein­las­sen und Frei­las­sen, Beweg­lich­keit und Ver­ant­wor­tung, Tie­fe und Leich­tig­keit för­dern.

Par­al­lel­vor­trag: For­schungs­feld Lie­ben

Inner­halb der Groß­grup­pe wer­den klei­ne Grup­pen mit sechs bis acht Per­so­nen gebil­det, die jeweils eine Fra­ge zum Wider­stand und Hin­der­nis­sen gegen­über lie­ben­den Erfah­run­gen und eine Fra­ge zur Hin­ga­be an die­se Erfah­run­gen beant­wor­ten dür­fen. Sie wer­den das Poten­ti­al unter­schied­li­cher Per­spek­ti­ven zu For­schungs­fra­gen nut­zen, die im Rah­men der Groß­grup­pe in Unter­grup­pen von sechs bis acht Teil­neh­mern jeweils im und gegen den Uhr­zei­ger­sinn beant­wor­tet wer­den. Die­se Struk­tur ermög­licht gleich­zei­tig indi­vi­du­el­len Aus­druck von Erfah­run­gen, Teil­ha­be an einem Weis­heits­feld und dem Pro­zess mehr­per­spek­ti­vi­scher spi­ri­tu­el­ler For­schung. Die Fra­gen bezie­hen sich auf unse­re Schwie­rig­kei­ten im Umgang mit Lie­ben, sowie auf die Berei­che­rung die­ser Erfah­run­gen für unse­ren All­tag.

Par­al­lel­vor­trag: Herz­quo­ti­ent – Lie­bes­in­tel­li­genz. Lebens­kom­pe­tenz.

Her­zens­qua­li­tä­ten, frü­her “Tugen­den”, sind die Facet­ten der Lie­be – Eigen­schaf­ten, die uns befä­hi­gen, uns selbst und die Ande­ren anzu­neh­men, aus Kon­flik­ten zu ler­nen und Schwä­chen zu trans­for­mie­ren. Nach Chris­ti­na Kess­ler sind Tugen­den aber noch viel mehr: näm­li­ch Tore zu einer uni­ver­sa­len Intel­li­genz, aus der wir Ord­nungs- und Wachs­tums­im­pul­se – inne­re Füh­rung– bezie­hen. Ein Tor führt kon­se­quent zum nächs­ten. Dabei erschließt sich das gesam­te Spek­trum des Bewusst­seins gemein­sam mit der Fül­le indi­vi­du­el­len Poten­zi­als.

Ple­nums­vor­trag: Lie­bes­er­klä­run­gen: Wenn die Musik zur Spra­che kommt

War­um wird in einem Film immer dann das Reden lang­sa­mer und lei­ser, wenn sich eine Lie­bes-Sze­ne ankün­digt? Und wie­so geht dann fast immer das Reden all­mäh­li­ch in Musik über? Weil Musik beson­de­re Zugän­ge zur Tie­fen­di­men­si­on der mensch­li­chen Exis­tenz ermög­licht. Gute Musik kann zur Ver­zau­be­rung der Welt bei­tra­gen und auch die Kunst des Lie­bens ver­fei­nern. Im gemein­sa­men Erle­ben von Musik kön­nen Sie Ihre Reso­nanz­fä­hig­keit und die Mög­lich­kei­ten von Har­mo­nie und Dis­so­nanz kul­ti­vie­ren. Ein­an­der see­li­sch zu berüh­ren kann bedeu­ten, mit­ein­an­der in Ein­klang zu kom­men. Reso­nanz ist das, was die Welt im Inners­ten zusam­men hält.

Post-Work­shop: Lie­ben heißt “Das Leben fei­ern”

Das neue Para­dig­ma ist ein Para­dig­ma des Leben­di­gen, des­sen Basis die inne­re Ver­bun­den­heit des Gan­zen bil­det. Macht­struk­tu­ren wei­chen inter­con­nec­tiven Orga­ni­sa­ti­ons­mus­tern. Her­z­in­tel­li­genz führt zu krea­ti­ver Koope­ra­ti­on und Lebens­freu­de. Atmen wird zum Sym­bol für den Rhyth­mus des kos­mi­schen Regu­la­ti­ons­prin­zips, an dem der Men­sch durch geleb­te Lie­be jeder­zeit teil­ha­ben kann.     Die Gebühr beträgt regu­lär 95,-€ je Work­shop. Kon­gress­teil­neh­mer erhal­ten eine Ermä­ßi­gung und zah­len nur 80,-€ je Work­shop.

Post-Work­shop: Eine musi­ka­li­sche Ein­la­dung zum „Ego-Trip“

Erfah­rungs­aus­tau­sch: Was ist ein “Ego-Trip” und was kann er für die Kunst des Lie­bens bedeu­ten? Dazu wer­den wir eini­ge Musik­stü­cke hören und reflek­tie­ren, die beson­ders gut für einen “Trip nach Innen” geeig­net sind. Wenn Sie z.B. den Gesang von Marie Boi­ne über das Heu­len der Wöl­fe hören, kön­nen Sie Ihre Auf­merk­sam­keit auf die immer archai­scher klin­gen­de Stim­me der Sän­ge­rin und die wil­der wer­den­den Klän­ge der Begleit­mu­si­ker rich­ten; Sie kön­nen aber viel­leicht auch etwas von der “wöl­fi­schen Ener­gie” in Ihnen selbst spü­ren — oder jeg­li­che Reso­nanz damit ver­wei­gern. Zu einem erfolg­rei­chen Ego-Trip gehört die Frei­heit, die eige­nen Reso­nanz­fä­hig­kei­ten situa­tiv zu regu­lie­ren....
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